Ich denke, die meisten werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass der Großteil der US-Bevölkerung an mangelnder Bildung und an völliger Abwesenheit von gesundem Menschenverstand leidet.
Kleine Beispiel von Stilblüten, die diesen Zustand bestätigen, finden sich zu Hauf auf (The Customer Is) Not Always Right. Die Beiträge, die mich zu meinen heutigen Gedanken geführt haben, waren insbesondere Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von "Just Tell ‘Em What They Want To Hear". (Danke, Michael).
Aber mir schwebt schon eine Lösung vor.
Wiederum werden mir die meisten zustimmen, dass die USA, wenn man es unvoreingenommen betrachtet, ein Vorzeige-Gottesstaat sind ("In God We Trust"). Der Großteil der US-Amerikaner ist in irgendeiner Geschmacksrichtung christlichen Glaubens, und dieser Teil ist auch der mit den größten Bildungsdefiziten.
Aber da ja jeder treuglaubende Amerikaner sicher eine Bibel daheim hat, würde sich doch eine nette Neuauflage dieses fundamental(istisch)en Werkes lohnen. In der Bibel wäre noch genug Platz für ein wenig eingestreute Allgemeinbildung, etwas mehr Mathematik, Physik, Chemie, Biologie ... in die Bücher Mose passt sicher noch ein Kapitel Evolutionstheorie rein.
Ein Durchschnittsamerikaner heutigen Bildungsstandes würde die Anreicherung des bibli(othekari)schen Sonderwerks erst nach erfolgreicher Lektüre auffallen. Aber dann wäre er (und auch sie) schon viel weiter und würde sich und die Welt um sich (auch jenseits der US-Grenzen) mal hinterfragen.
Das würde sicher den einen oder anderen Krieg und noch mehr missratene Präsidenten vermeiden.