Ich hab heute Abend mal meine Zeit damit verschwendet, ein bisschen die Medien abzugrasen, was den Wahlkampf in den US of A angeht, nachdem das Bohei in Bayern ja gerade abgeklungen ist (ok, 'ne Landesregierung will ja noch gebildet werden, aber das ist eine ganz andere Geschichte).
Ganz besonders ist mir dabei die Nominierung von Gov. Sarah Palin zur potentiellen Vizepräsidentin durch "Ich bin fast schon tot"-John McCain aufgestoßen. Dabei hat mich ein Interview mit Matt Damon zu diesem Thema, auf welches ich bei Youtube gestoßen bin, sehr erfreut. Man kann nur hoffen, dass sich mehr Leute zu Herzen nehmen, was er dort zu sagen hat.
Diese Sarah Palin ist eine bigotte, waffenvernarrte "Hockey Mom" mit dem Bildungsniveau eines Sechstklässlers, zudem allen Anschein nach
auch noch eine fundamentalistische Kreationistin, die den Krieg im Irak als Gottes Wille sieht. Sie hat wohl in ihrer Jugend mehr Zeit in der Kirche als in der Schule verbracht.
Die Tatsache, dass sie, sollten die Republikaner erneut die Wahl gewinnen (legal oder wie auch immer) und sollte John McCain vorzeitig das Zeitliche segnen, zur Präsidentin aufsteigen könnte, ist ein wahres Horrorszenario, das ich mir gar nicht vorstellen möchte. Der jetzige Amtsinhaber mit dem IQ von einen Stück trockenen Toasts ist sicher erschreckend, aber im Vergleich zu einer potentiellen Präsidentin Palin noch eine Lachnummer.
Es wird allerhöchste Zeit, Auswanderungsmöglichkeiten außerhalb unseres Sonnensystems zu finden, denn die USA mit einer solchen Präsidentin wären sicher das Ende der Menschheit, wie wir sie kennen. Ich sehe schon, wie die Umformung der USA zum Gottesstaat zuendegeführt wird. Ein Anfang ist ja schon gemacht, wo Bildung immer mehr durch Glaube ersetzt wird. Den Amerikanern ist ja schon lange die Trennung von Religion und Staat entglitten.
Da fehlt dem Atheisten tatsächlich das Beten.