Die guten Absichten der US-Regierung in Ehren, aber die neu verabschiedete Abwrackprämie in den USA ist wirklich ein absoluter Witz.
"Voraussetzung für den 3500-Dollar-Gutschein ist, dass das neue Fahrzeug
mit einer Gallone (3,8 Litern) Sprit vier Meilen (6,4 Kilometer) weiter
fährt als das alte. Kommt das neue Auto mit einer Gallone mehr als 10
Meilen weiter, soll der Käufer 4500 US-Dollar vom Staat dazu bekommen."
Kleines Rechenbeispiel: Das "Durchschnittsauto" in den USA
fährt 18 Meilen/Gallone (13,07 l/100 km). Das finde ich schon recht
sportlich. Ein guter Mittelklassewagen, der mit gemäßigter Fahrweise
gefahren wird, mit 6,5l/100km auskommt ... das wären dann immerhin 36
Meilen/Gallone.
Wenn ein Auto also nun nicht mehr 18 Meilen/Gallone, sondern 22 Meilen/Gallone schafft, hat der Käufer schon 3.500 US$ eingestrichen. 22 Meilen/Gallone sind 10,69 l/100km.
Ich habe noch kein Auto besessen, dass soviel Sprit im Durchschnitt
verbraucht. Nicht mal bei Dauervollgas haben meine Autos soviel Sprit
verbraucht.
Kommt der Wagen sogar auf 28 Meilen/Gallone (8,4 l/100km), dann darf der Abwracker mit einem Bonus von 4.500 US$ rechnen.
Sowas
nenne ich bestenfalls einen Schritt in die richtige Richtung, aber
echtes Ökologiebewußtsein sieht meines Erachtens anders aus.