Sunday, February 26. 2006
Am Dienstag (Faschingsdienstag nennen die den $hier) ab ca. 14 Uhr wird an meinem Fenster Oberbayerns längster Faschingszug vorbeidefillieren. Dann heißt es wieder "Motto contra Dezibel", wenn sich die Dorfjugend in aller Öffentlichkeit auf den Wagen einen hinter die Binde oder sonstige Hygieneartikel kippt. Das ganze Spektakel wurde live in Bild und Ton über's Web gestreamt. Der Mitschnitt hat 2,85 GB meiner Platte beansprucht. Ich sach ma: Oche Alaaaf (achja, in Olching sagt mal HELAU). Weitertrinken!
Sunday, February 19. 2006
Ich komme gerade von einer echt gelungenen Party heim. 5 € Eintritt, 's Beck's für 1 €, Cocktails für 3 €, und das mit 4-5 unterschiedlichen Dance Zones und sogar Live-Musik, da kann man nicht klagen. Allein der Heimweg war ein etwas unkonfortablerer. Von Neubiberg bis zum Candidplatz ging's noch sehr konfortabel mit dem Auto, denn der Fahrer hatte glücklicherweise nichts getrunken. Dann mit sehr netter und angenehmer Begleitung weiter mit der U-Bahn bis zum Hauptbahnhof (ich hoffe, ich habe das Frollein nicht zu Tode gelanweilt 8o} ). Soweit, so gut. Was man jedoch nicht tun sollte, ist ein Nickerchen kurz vor dem Heimatbahnhof einzulegen, das man erst 3 Stationen später beendet, weil die Durchsage "Bitte alles aussteigen, dieser Zug endet hier" doch zu ungewöhnlich ist und durch jeden Traum dringt. Nunja, nach 40 min in Eiseskälte kam dann endlich der Gegenzug und 10 min später war ich daheim. Ist schon schade, dass einen die S-Bahn nicht direkt heim bringt wie ein Taxi. Gute Nacht
Friday, February 17. 2006
Heute war an sich ein guter Tag. Die Schrapnell vom Mittwoch war auf einmal ganz handzahm, als sie wohl merkte, dass auch die unangenehmsten Zeitgenossinnen bedient werden. Ich muss aber zugeben, in mir haben der "Wunsch nach einem Rachefeldzug" und "Professionalität" eine Weile miteinander gerungen, wobei letztere dann doch obsiegte. Achja, und dann war da ja noch dieser Countdown, der exakt um 20.04 Uhr den Wert 0 erreichte und direkt einen neuen Countdown startete. Und der sagt, dass ich in ca. 562 Stunden wieder arbeiten darf. Eine durchaus befriedigend große Anzahl ... das sind immerhin weit über 2 Mio. Sekunden. Nun werde ich mich der Erholung hingeben, die Füße hochlegen und meine Henle'schen Schleifen mit Weißbier durchspülen und tun, was mir Spaß macht. Is irgendwie total ungewohnt .... ich sollte öfter Urlaub machen
Wednesday, February 15. 2006
Also, man spricht ja immer wieder mal von der "Servicewüste Deutschland", aber wie nennt man denn das Gegenstück dazu? Bei manchen Kunden suche ich nach einem passenden Wort, das "Dienstleisterhölle" schöner formuliert. Ich hatte heute eine Kundin, die ein Problem hat (sonst wär sie nicht meine Kundin ... und NEIN, nicht die Tatsache, daß sie meine Kundin ist, ist ihr Problem), der war es zuviel Aufwand, mich für 4 Minuten an ihren Rechner zu lassen, um ihr Problem zu beheben. Ich bin zuvor noch nie auf soviel Feindseeligkeit getroffen wie bei dieser Harpyie, wobei man mit diesem Vergleich dem südamerikanischen Greifvogel wirklich sehr viel Unrecht antut. $kundin meinte, ich könnte mich ja um das Problem in der Mittagspause kümmern. Klar, die Problemlöser leben von Luft und Hass allein (obwohl ich an sich sehr viele nette Kunden habe). Essen brauchen wir nicht. Wir trinken auch nie und auf's Klo gehen muss eh keiner, der weder ißt noch trinkt. Ja, so sind wir. Naja, ich hab der Schrapnell durch die Distel den Kopf gewaschen und vielleicht, aber nur vielleicht wird sie merken, dass man, wenn man eine helfende Hand nicht beißt. Wobei ich bei der verbitterten Frau unsicher bin, ob sie die emotionale Intelligenz aufbringen kann, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.
Monday, February 13. 2006
Die Woche hat toll angefangen. Mit einem weißen Fiat Ducato, den man durch beschlagene Scheiben bei gerade aufgehender Sonne im Gegenlicht irgendwie mal so GAR nicht sehen konnte. Sekunden später fiel mir erstmal die Diskussion über Bosonen, Mesonen und das Einstein-Bose-Kondensat ein, die ich gestern mit einem Spezl aus D'dorf bei ein paar Tässchen Weißbier hatte. Denn leider (oder vielleicht zum Glück) kam es nicht zu genau diesem Kondensat, so dass die Mesonen meines betagten Golfs und die des weißen Fiats nicht den selben Raum einnahmen. Nach der Umformung der kinetischen in Verformungsenergie war der Spaß dann auch relativ schnell vorbei. Gut, wofür gibt es Versicherungen? Die wollen ja auch ihr Geld verdienen, um neue Glaspaläste bauen zu können. Später beim Kunden hat sich der Tag auch nicht viel besser fortgesetzt, aber glücklicherweise kam es zu keinen weiteren Haftpflichtschäden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Deshalb: Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt ...
Saturday, February 11. 2006
Manchmal glaube ich, ich hab'ne 6-Tage-Woche (ohne Lohnausgleich). Hab mich heute etwas früher aus dem Bett gequält, direkt 'ne neue Matraze gekauft, die Bude klarschiff gemacht, eingekauft und die erste von zwei Maschinen Wäsche reingeschmissen. Jetzt warte ich darauf, dass mich das Wochenende einholt. Ich nehm einfach mal den Fuß vom Gas, mal schauen. Bin gespannt, wie gut ich heute Nacht pennen werde mit der neuen Bettstatt. Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr 'nen Artikel gekauft habt, der sogar schon im Angebot war, dass Ihr meint, immer noch zuviel gezahlt zu haben? Jeder, der diese Matraze für die ursprünglichen 329 Euro gekauft hat, wird sich sicher in den Arsch beissen, aber dennoch glaube ich, dass sich der Laden immer noch die Hände reibt, obwohl ich die Matraze für "nur noch" 199 Euro rausgeschleppt habe. ... Sch... Kapitalisten überall 
Friday, February 10. 2006
Schneechaos in Bayern. Ich bin heute extra ein wenig früher aufgestanden, dachte, ich könnte morgens noch etwas mehr reissen, bevor der Kundentrubel losgeht. MP3-Player an, Kopfhörer auf, gib ihm. Es sah ja ganz gut aus, bis scheinbar mal wieder jemand der Meinung war, sich an der Donnersberger Brücke in Menschenhack umformen lassen zu müssen. Ich liebe diese Durchsagen, dass "wegen eines Notarzteinsatzes am S-Bahnhof XXX" mal wieder nichts vorwärts geht. Können sich die Winterdepressiven nicht 'nen entlegeneren Bahnhof zu 'ner günstigeren Zeit aussuchen? Mal ganz abgesehen von der Sauerei auf den Gleisen und den Problemen, die der S-Bahn-Pilot nach so'nem "Zusammentreffen" hat. Man könnte sich doch einfach einschneien lassen ... Kinder, werdet kreativ. Nunja, der Tag hat also schon mal nicht schlecht angefangen.
Thursday, February 9. 2006
Noch 48 Arbeitsstunden bis zum Urlaub (Überstunden nicht mit einkalkuliert)
Ich war gerade, also mehr oder weniger gestern, im Musical "Terminator in Wonderland", einem Projekt von "Guns of Rose" aus Augsburg. Der Schuppen ("Beim weißen Lamm") war ja wirklich nett, auch die Leute waren cool (wilder hätte der Haufen nicht gemischt sein können), aber die Durchführung des Musicals hat dann doch zu wünschen übrig gelassen. Die "Location" war ja kein Theater oder ähnliches, sondern eher 'n Club. Die Bühne passt auf'nen Bierdeckel, was der Sache aber an sich keinen Abbruch getan hat. Als die Show nach einer Stunde langsam ins Rollen kam und der "Terminator" lieb darum gebeten hatte, dass sich doch bitte alle auf der Tanzfläche auf den Boden setzen sollten, war das ja nett gemeint. Aber ein paar Spacken meinten, sie könnten problemlos in der ersten Reihe stehenbleiben. Sicher, weil man "dann ja doch 'n bißchen besser sieht", mal abgesehen von der Hälfte der restlichen Zuschauer, die keinen Strich mehr von der Performance sehen konnten. Leider fand sich niemand, der die Solidaritätsminderbemittelten zu Boden brachte und auch die Musical-Orga war mehr damit beschäftigt, die Show abzuliefern und in Digitalkameras aufzunehmen, als auf die Zwischenrufe des verprellten Publikums einzugehen. Naja, alles in allem ein ziemlich mies verlaufener Kulturabend. Meine Begleiterin hat sich dann auch noch bei den "zwei goldenen Bögen" den Magen annem seltsamen Börgerdings verdorben. Welch krönender Abschluss.
Monday, February 6. 2006
Ok ... alle Welt hat Blogs! Warum ich nicht auch? Tigerenten gelten nicht wirklich als Herdentiere, obwohl sie einen Hang zur Anhänglichkeit zeigen. Das mag an der Schnur liegen, an der sie hinter Fröschen hergezogen werden. Hm, ich denke, das war genug Philosophie für den Anfang. Genau, darum ging's ja ... den Anfang, der schwergefallene
|