Also, man spricht ja immer wieder mal von der "Servicewüste Deutschland", aber wie nennt man denn das Gegenstück dazu? Bei manchen Kunden suche ich nach einem passenden Wort, das "Dienstleisterhölle" schöner formuliert.
Ich hatte heute eine Kundin, die ein Problem hat (sonst wär sie nicht meine Kundin ... und NEIN, nicht die Tatsache, daß sie meine Kundin ist, ist ihr Problem), der war es zuviel Aufwand, mich für 4 Minuten an ihren Rechner zu lassen, um ihr Problem zu beheben. Ich bin zuvor noch nie auf soviel Feindseeligkeit getroffen wie bei dieser Harpyie, wobei man mit diesem Vergleich dem südamerikanischen Greifvogel wirklich sehr viel Unrecht antut. $kundin meinte, ich könnte mich ja um das Problem in der Mittagspause kümmern.
Klar, die Problemlöser leben von Luft und Hass allein (obwohl ich an sich sehr viele nette Kunden habe). Essen brauchen wir nicht. Wir trinken auch nie und auf's Klo gehen muss eh keiner, der weder ißt noch trinkt. Ja, so sind wir.
Naja, ich hab der Schrapnell durch die Distel den Kopf gewaschen und vielleicht, aber nur vielleicht wird sie merken, dass man, wenn man eine helfende Hand nicht beißt. Wobei ich bei der verbitterten Frau unsicher bin, ob sie die emotionale Intelligenz aufbringen kann, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.