Stellen Sie sich mal vor, Sie hätten ein Lager voller Waren, die - sagen wir mal - nicht mehr so ganz dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Sowas verursacht ja Kosten (1. Es ist nicht verkauft, 2. der Lagerraum kostet auch Geld).
Was machen Sie damit?
Ganz einfach: Sie verpacken es in einen Gutschein, der einen ideellen Wert (für wen, bleibt dahingestellt) von 30 € hat und binden den Gutschein an einen Mindestbestellwert von 25 €. Anfallende Portokosten werden natürlich nicht verrechnet, sondern draufgeschlagen.
Ihr Vorteil: Sie haben wieder Platz im Lager und haben noch dazu mindestens 25 € Umsatz gemacht.
Nuja, und wie schaut's für den Kunden aus?
Der hat
- eine tolle Überraschung mit Dingen, die er wahrscheinlich nicht braucht und die für ihn höchstwahrscheinlich keine 30 € wert wären und
- er hat nochmals für 25 € Dinge gekauft, die er wahrscheinlich nie gekauft hätte, wäre da nicht die Verlockung des 30 €-Gutscheins gewesen.
Aber so ist das nunmal, auf Einzelschicksale kann halt nicht immer Rücksicht genommen werden.