Wie ein Beitrag auf heise.de heute mal wieder zeigte, scheint das Bildungsniveau in Deutschland tiefer gesunken zu sein, als wir alle zu fürchten wagten.
Selbst die Approbation als niedergelassener Mediziner ist keine Gewähr dafür, die noch in der Pilotphase befindliche eGK (elektronische Gesundheitskarte) fehlerfrei und längerfristig zu bedienen. Und wer sich keine 3 PINs merken kann, gilt direkt als behindert. (Ich sollte mir einen Behindertenausweis ausstellen lassen!)
Nun gut, für das vorzeitige Versagen von 2000 Karten, weil deren Zertifikate schon im Januar 2008 ausliefen, kann selbst Pisa nichts - es sei denn, man zieht in Betracht, dass die Planer hätten bedenken müssen, dass die Zertifikate der Karten auch während der Testphase hätten gültig sein müssen. Wäre das zuviel verlangt gewesen? Was mag das wieder den Steuerzahler gekostet haben? Wer ist dafür wohl verantwortlich? Kann ich im Rahmen dieses Fehlers meine KrankenGesundheitskassenbeiträge für einige Monate kürzen?
Aber vielleicht war die Stichprobe in Schleswig-Holstein einfach zu klein? Ein ganz großes Festzelt1 großer Feldtest in ganz Deutschland würde vielleicht ganz andere Ergebnisse erbringen.