Marcus, ein Spetzl von mir, meinte gestern, man könnt sich ja mal in die Berge stürzen und hat das Hirschberghaus auf dem dazugehörigen
Hirschberg vorgeschlagen. ... Nun, gesagt, getan.
Heute früh um 8.00 Uhr (zuzügl. akademischen Viertels) ging's los Richtung Kreuth-Scharling (770 üNN), gewissermaßen zum Basislager.
Circa eine Stunde später waren wir auch dort.
Knappe zwei Stunden und 765 Höhenmeter später waren wir am Hirschberghaus (47°39'46" N 11°44'13" O, 1535m üNN), eine halbe Stunde eher als gedacht. Da der Gipfel (47°39'38" N 11°41'46" O, laut meinem Garmin etrex Vista HCx 1674m üNN) zum Greifen nahe schien, dachten wir uns, den packen wir noch schnell vor dem Mittagessen. Kurze Zeit später waren wir dann auch dort oben. Hier tummelten sich sicher 20 Leute und standen Schlange für einen Eintrag ins Gipfelbuch.




Als dort etwas Ruhe eingekehrt war, hab ich mir einen kurzen Kommentar auch nicht nehmen lassen. Hier finden sich nun ein paar Beweisfotos vom Gipfel. Natürlich gibt es keine von unseren Missetaten beim Hirschberghaus. 




Auf jeden Fall hatten wir mit zwei Wanderern aus München (zwoa Zuagroaste wie ich einer bin) einen Heidenspaß. Die Jungs hatten sich scheinbar schon mit diversen Weißbier und Jägermeistern auf unser Eintreffen vorbereitet. Ich habe mir dann auch nicht nehmen lassen, mich gegen die Kälte zu wappnen, außerdem wollten die Weißwürscht gerne in Weißbier schwimmen und zur besseren Bekömmlichkeit mit zwei Williams verdünnt werden.
Nun, endlich wieder daheim, nach Massen von Sauerstoff, gutbürgerlichem Essen, Weißbier, ca. 12 km Marsch bei nicht ganz 2000 überwundenen Höhenmetern werd' ich sicher schlafen wie ein Stein. Guad Nocht!