Nicole, Susanne und Max haben in Anbetracht des schleppenden Fortschritts - wenn man es denn so nennen darf - beim 15. Weltklimagipfel in Kopenhagen das Projekt "Flopenhagen" ins Leben gerufen.
Susanne sagt zur Zielsetzung des Projekts:
"Seit heute Morgen ist die Seite http://flopenhagen.org am Start. Zum Hintergrund: So wie es momentan aussieht, wird die COP15 in Kopenhagen nicht die Ergebnisse erzielen, die sich viele Menschen erhofft haben, also flopen. Damit Kopenhagen aber nicht wirklich zu Flopenhagen wird, wollen wir einen kleinen Denkanstoß geben, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und soll. Und das ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Regierungen allein die Verantwortung zuzuschieben. Wenn Du also der Meinung bist, dass es eine gute Idee ist, die Leute noch mal ein bißchen drauf hinzustubsen, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, bitte ich dich, diese Mail an alle deine Freunde/Bekannte/Kollegen etc. weiterzuleiten und sich aktiv zu beteiligen."
Also, Ihr Lieben, wie heißt es so schön in Neusprech: "Spread the word!"
Auf der Website des Mitteldeutschen Rundfunks läuft gerade ein Umfrage, ob Kommunikationsdaten lange gespeichert werden sollen. Klickt Euch durch und seht, wie die Zuschauer- und hörerinnen das beurteilen.
Meine Stimme in der Umfrage war die 4664. und da war schon eine sehr starke Meinung zu erkennen.
Ich lass mich jetzt aufstellen für die nächste Bundestagswahl. Da kann ich dann jedes Jahr einmalig 12.000 € plus 3.868 € monatlich an Bürokosten verbraten. Da ist immer noch Platz für einen goldenen Füllfederhalter. Der deutsche Michel zahlt's ja, da braucht man sich keine Sorgen machen.
Und wieder einmal hat sich da ein - sich zumindest selbst so titulierender - "Journalist" durch die Qualitätssicherung von welt.de geschlichen. Ein gewisser Robin Alexander, der sich - betrachtet man die Güte seines Kommentars - gerade in den ersten zwei Wochen seines Volontariats zu befinden scheint, meinte, er müsse sich ein Urteil über die Piratenpartei Deutschlands machen und diese Meinung verbreiten. Mir wäre aber neu, dass die Redaktion von welt.de Kommentare nun von Volontären schreiben lässt, ich dachte, Kommentare kämen eher aus der Feder erfahrener Redakteure. Aber man lernt ja nie aus.
Das polemische, dennoch inhaltlich sehr dünne Pamphlet strotzt von Unwissen und Desinformation und beweist, dass sich der Autor wohl kaum mehr als drei Minuten für die Recherche gegeben hat. Wahrscheinlich war dies aber eine Recherche im Print-Archiv ohne Zuhilfenahme von elektronischen Hilfsmitteln, sonst wäre diese sicher anders ausgefallen.
Nun wollen wir diesen Kommentar mal etwas zerpflücken.
Ich sitze gerade in völliger Abgeschiedenheit und - wie ich hoffe - ohne irgendwelche Kameras, die mir über die Schulter schielen, in meinem Wahlwohnzimmer, um meine zwei Kreuzchen zu machen. Ich habe also gerade meine Briefwahlunterlagen ausgepackt.
Jedoch eine kleine Lochung in der rechten oberen Ecke meines Stimmzettels wundert mich schon etwas. Ich hoffe doch sehr, dass alle Stimmzettel eine solche "Markierung" haben. Und ich hoffe natürlich noch viel mehr, dass diese Veränderung des Stimmzettels ihn nicht generell ungültig macht.
Ich mach dann mal weiter. Werde gleich mal versuchen herauszufinden, wie die Lage in dieser Sache ist.
Für heute hat die Piratenpartei Deutschland den OptOutDay 2009 ausgerufen. Es geht dabei darum, bei den Gemeinden einen Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre einzureichen, so dass diese die Bürgerdaten nicht mehr an allerlei Interessenten weitergeben bzw. -verkaufen dürfen. Ohne einen solchen sogenannten "OptOut" (der aktiven Beantragung der Sperre) dürfen das die Gemeinden nämlich. Also, auf!! Auf!! Nichts wie hin zum Einwohnermeldeamt und den unterschriebenen Antrag einreichen.
Klarmachen zum Ändern! Und schickt Berichte und Fotos über Eure regionalen Opt-Out-Day-Aktionen an optoutday@piraten-hameln.de.
Dieses cool gemachte Video zeigt (ok, vielleicht etwas überzeichnet), wohin die Reise gehen könnte, wenn wir uns jetzt nicht bemerkbar machen und den etablierten Parteien signalisieren, dass sie schon lange den Bogen überspannt haben.