Tuesday, April 13. 2010
Als ich heute nach der Arbeit an der Bushaltestelle stand, fielen mir zwei ... nennen wir sie 'Herren' auf, die im Wartehäuschen saßen und sich unterhielten. Auffällig war aber weniger die Tatsache, dass sie dort saßen, sondern eher deren Ausdünstungen, die ich leider auch in ca. 8 m Entfernung gegen den Wind wahrnehmen konnte.
Ich dachte mir: "Es ist ja nicht der Gestank, ... es ist das Brennen in den Augen!"
Da fragt man sich aber auch, was muss man essen (oder wahrscheinlich eher trinken) und wie lange darf man sich nicht waschen, um solch ein Aroma zu verbreiten? Und das mitten in München!
Sie stiegen dann auch noch in den gleichen Bus ein. Ich habe selten soviele grünlich-blaue Gesichter in einem Bus gesehen. Bei denen, die aussteigen durften, konnte man förmlich hören, wie sie außerhalb des Busses durchschnauften. Und als die beiden Hygieneignoranten endlich ausstiegen, war stummer Applaus zu vernehmen.
Bei Busmitreisenden mit solchen Emissionen spielt man in der Tat doch wieder mit dem Gedanken, auf irgendwelche vermeidbaren CO2-Emissionen zu pfeifen und sich wieder ein Auto zu kaufen. Solche Leute sind sicher maßgeblich schuldig am "global warming"!
Friday, December 11. 2009
Ich komm ja nicht so oft vor die Tür [liegt wohl an der Länge - oder Kürze - der Kette ;o) ], aber heute hat mich eine ehemalige Kundin in Personalunion mit einer guten Freundin doch rausgelockt. Wir waren um 17:30 Uhr an der Münchner Freiheit auf dem Weihnachtsmarkt verabredet.
Ich war wie abgemacht pünktlich, Mamsell ließ einen Hauch auf sich warten, aber das war schon ok so. Dann ging's "in die Schlacht". Ich habe mir wohlweißlich zunächst eins dieser leckeren Neuburger Flammbrote einverleibt, die hervorragend als Grundlage für Heißgetränke dienen. Dann gab's erstmal je ein Tässchen Jamaika-Rum-Glühwein (jetzt wisst Ihr, warum ich das Flammbrot vorher gegessen habe, denn der Glühwein dient meist nur dazu, dem Rum eine rote Farbe zu verleihen). Da es auf Grund zu geringer Höhe ü. N.N. regnete statt zu schneien, stellten wir uns beim Zelt vor der Bühne unter, wo sich gerade ein Ensemble warmspielte und der Toningenieur die Microphone kalibierte. 7 Geigen oder Violinen, zwei Celli, eine Percussionbox und ein Akkordeon. Die Youngsters firmieren unter dem Label "Bluestrings" (deren CD "Bluestringslive SEITENHIEBE/SAITENLIEBE"* hier vor mir liegt). Die Performance war wirklich außerordentlich gut.
Continue reading "Action-Weihnachtsmarkt an der Freiheit"
Thursday, September 17. 2009
Für heute hat die Piratenpartei Deutschland den OptOutDay 2009 ausgerufen. Es geht dabei darum, bei den Gemeinden einen Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre einzureichen, so dass diese die Bürgerdaten nicht mehr an allerlei Interessenten weitergeben bzw. -verkaufen dürfen. Ohne einen solchen sogenannten "OptOut" (der aktiven Beantragung der Sperre) dürfen das die Gemeinden nämlich. Also, auf!! Auf!! Nichts wie hin zum Einwohnermeldeamt und den unterschriebenen Antrag einreichen.
Klarmachen zum Ändern! Und schickt Berichte und Fotos über Eure regionalen Opt-Out-Day-Aktionen an optoutday@piraten-hameln.de.
Continue reading "Schütze Deine Daten und geh zum OptOutDay"
Monday, September 14. 2009
Tuesday, August 18. 2009
Ich war gerade mal auf #pidgin im Netzwerk irc.freenode.net, in dem sich allerlei Entwickler tummeln und in dem man recht schnell mit Experten zu den unterschiedlichsten Themen kommen kann, was bei Fragen oft recht hilfreich ist. Dort ging's dann auch um die Anschaffung von neuer Hardware, als ich ein Gespräche "überlas".
Zitat: (21:09:10) [anonymisiert]: i don't have a high enough credit limit to buy an entire computer on a single card
Zunächst dachte ich °oO( Nunja, ok, dann hat er sich halt keine neue Hardware kaufen können. ) Aber weit gefehlt! Denn was macht man in einer solchen Situation? Ganz EINFACH: Man besorgt sich einfach Kreditkarten weiterer Banken bzw. Kreditkartenemittenten und - SCHWUPPS - hat man in der Summe ein ausreichendes Kreditlimit.
Wäre das nicht auch ein tolles Konzept für unseren Staatsetat? Wenn uns ein Volk aus Steuerzahlern nicht reicht, könnten wir dann nicht einfach noch ein oder zwei weitere Völker verpflichten?
Oder haltet Ihr diese Herangehensweise für genau so eine Perversion wie ich?
Saturday, July 18. 2009
Die Wirtschaftskrise scheint gar nicht so schlimm zu sein. Und weniger Steuereinnahmen sind scheinbar auch nicht so tragisch. Und am besten zieht man wohl nach Hessen (vorausgesetzt, man möchte keine Karriere bei der Steuerfahndung machen). Denn erfolgreiche Steuerfahnder, die den Landeskassen und dem Bundesetat Abermillionen oder gar Millarden € bescheren (können), scheinen nicht sonderlich beliebt zu sein ... zumindest nicht in einem CDU-regierten Bundesland.
Aber vielleicht ist das doch nicht so schlecht. Unter der Voraussetzung, dass ich - natürlich nur bei vollen Bezügen - mit 41 Jahren in den Vorruhestand geschickt werde, möchte ich bitte SOFORT auch Steuerfahnder in Hessen werden. Ich würde dann auch ganz sicher nichts über potentiell-unangenehme Zusammenhänge von obskuren Finanzaktivitäten meiner Arbeitgeber offenbaren. Warum sollte ich auch, solang der Caipirinha am Strand eiskalt und die Mädels brandheiß sind?
Nur doof, dass den ehemals erfolgreichen, hessischen Steuerfahndern diese Wunschvergünstigungen nicht zuteil werden.
Sollten sich die in diesem Artikel leicht herauszulesenden Vermutungen über ein persönliches Interesse des hessischen Finanzministers Karlheinz Weimar (CDU) an selektiver Wahrnehmung bei seinen Steuerfahndern bewahrheiten, würde ich dieser Causa ein Sarah-Palin'sches Ausmaß an Amtsmissbrauch zuschreiben.
Sunday, July 5. 2009
Kuriose Stilblüte am Wochenende, an dem die US-Amerikaner eigentlich ausgelassen ihre Unabhängigkeit feiern sollten.
Wegen einer kürzlich vorgefallenen Schlägerei vor'nem Club in Garmisch-Partenkirchen (spiegel.de berichtete) ließ sich das US-Konsulat in München dazu hinreißen, ein etwas gewichtigere Warnung an ihre in Deutschland befindlichen Bürger auszusprechen. Solche Warnungen ist man eigentlich nur von Krisenherden wie dem Iran, Somalia, dem Yemen oder ähnlichen Ländern gewöhnt.
Wednesday, June 10. 2009
Die guten Absichten der US-Regierung in Ehren, aber die neu verabschiedete Abwrackprämie in den USA ist wirklich ein absoluter Witz.
"Voraussetzung für den 3500-Dollar-Gutschein ist, dass das neue Fahrzeug
mit einer Gallone (3,8 Litern) Sprit vier Meilen (6,4 Kilometer) weiter
fährt als das alte. Kommt das neue Auto mit einer Gallone mehr als 10
Meilen weiter, soll der Käufer 4500 US-Dollar vom Staat dazu bekommen."
Continue reading "Glugg glugg glugg"
Monday, June 8. 2009
Gerade bekam ich einen Anruf ... von Roswitha.
Ich habe sicher fast 5 Jahre nicht mit ihr gesprochen. Nicht, weil wir uns nicht ausstehen könnten, nein. Aber es ist halt nicht immer so einfach, Kontakt zu halten. Sowas kostet halt schon auch Energie und Ansporn. Naja, ok, da habe ich einige Schwächen.
Roswitha sagte, wir machen im Herbst ein kleines Klassentreffen. Nichts Großes, einfach irgendwo in einer schönen Kneipe treffen und ratschen. Dieses Jahr haben wir, die wir da zusammenkommen wollen, 25 Jahre Mittlere Reife. Kaum zu glauben.
Wednesday, June 3. 2009
Gerade bekomme ich 'ne SMS von einer Nummer 72140:
"Anhand einer Handynummer können Auskunftdienste den zugehörigen Namen u. Adresse nennen. Ab. 6.7. werden Ihre Handydaten aufgrund gesetzl. Vorgaben für diese Inverssuche freigegeben. Sie können jederzeit widersprechen: Mit NEIN auf diese SMS antworten od. die kostenlose T-Mobile Kurzwahl 2202 anrufen."
Habe ich da mal wieder nicht aufgepasst oder warum weiß ich nichts über diese "gesetzlichen Vorgaben"? Und wer entscheidet so etwas warum? Und mit wessen Zustimmung?
|