Freitag, 9. Juli 2010
Kürzlich erschien in der in der Schweiz erscheinenden WOZ Die Wochenzeitung ein Bericht von Bettina Dyttrich zu "Patenten auf Pflanzen". Wenn man den liest, muss man wirklich aufpassen, dass einem nicht die Hutschnur platzt, der Geduldsfaden reißt und es dem Fass nicht die Krone ins Gesicht haut.
Es geht darum, dass Agrar-Magnaten verschärft darauf aus sind, jetzt auch Lebewesen patentieren lassen wollen, zu deren Entstehung keine labor-gentechnischen Mittel eingesetzt wurden.
«Eine Sorte kann nicht patentiert werden, mehrere Sorten aber schon. Es reicht, zu schreiben, eine Zuchtlinie lasse sich mit verschiedenen anderen Zuchtlinien kreuzen, dann ist das Verfahren patentierbar.» [..] «Die britische Firma Plant Bioscience hat ein Patent auf ein Verfahren angemeldet, Broccoli so zu züchten, dass sie mehr natürliche krebshemmende Glukosinolate enthalten. Mit dem Verfahren zusammen würden auch alle Pflanzen patentiert.»
Nun, wenn das so ist, lasse ich mir einfach einige Menschengruppen mit irgendwelchen skurilen Eigenschaften wie "geringer Bartwuchs" oder "große Brüste" nebst "Zuchtverfahren" patentieren. Wer sich dann ohne Lizenz fortzupflanzen wagt, wird sich mit meinen Anwälten auseinandersetzen müssen. Liebe Leute, kauft schon mal Aktien von Verhütungsmittel-Herstellern, denn sobald meine Patente durch sind, wird es ruhiger in den Kreißsälen! Fundamentale Anhänger diverser Religionsgemeinschaften müssen sich dann aber wohl kaum umstellen, denn Geschlechtsverkehr dient ja bekanntlich ausschließlich der Fortpflanzung. Da bleibt jetzt also auch mehr Zeit für die Sammlung von Porzellanpuppen.
Samstag, 29. Mai 2010
Ich kann ja verstehen, dass man mal 'nen schlechten Tag hat ... hatte ich auch schon. Sowas kann einen ganz schön runterziehen.
Aber wenn man unbedingt meint, nu isses dann doch genug, warum springt man nicht von 'ner Skulptur auf den Osterinseln oder in eine Papiermühle? In beiden Fällen stünde man am nächsten Tag in der Bild-Zeitung ... auf die eine oder andere Weise.
Aber nee, heute war mal wieder jemand besonders clever und meinte, sich unbedingt kurz hinter Pasing im Gleisraum würfeln lassen zu müssen. Und dafür hab ich echt kein Verständnis. Nur weil das eigene Leben vielleicht doch nicht so rund gelaufen ist wie man es sich gerne gewünscht hätte, muss man nicht einigen Tausend Leuten den Abend verderben ... und den Heimweg um 90+ Minuten verlängern. Ich finde, es gibt weitaus sozialverträglichere Methoden, aus dem Leben zu treten.
Also, liebe Suizidgefährdeten, redet bitte nochmal mit Euren Therapeuten und denkt darüber nach, ob Ihr sovielen Leuten so'nen Mist antun wollt. Die Polizei, Notärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und Lokführer werden es Euch ganz besonders danken, die Fahrgäste wahrscheinlich kaum weniger.
P. S.: Es hatte ein Gutes: Ich bin fast fertig mit Sir Terry Pratchetts "MORT" - A Discworld Novel.
Freitag, 18. Dezember 2009
Nicole, Susanne und Max haben in Anbetracht des schleppenden Fortschritts - wenn man es denn so nennen darf - beim 15. Weltklimagipfel in Kopenhagen das Projekt "Flopenhagen" ins Leben gerufen.
Susanne sagt zur Zielsetzung des Projekts:
"Seit heute Morgen ist die Seite http://flopenhagen.org am Start. Zum Hintergrund: So wie es momentan aussieht, wird die COP15 in Kopenhagen nicht die Ergebnisse erzielen, die sich viele Menschen erhofft haben, also flopen. Damit Kopenhagen aber nicht wirklich zu Flopenhagen wird, wollen wir einen kleinen Denkanstoß geben, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und soll. Und das ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Regierungen allein die Verantwortung zuzuschieben. Wenn Du also der Meinung bist, dass es eine gute Idee ist, die Leute noch mal ein bißchen drauf hinzustubsen, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, bitte ich dich, diese Mail an alle deine Freunde/Bekannte/Kollegen etc. weiterzuleiten und sich aktiv zu beteiligen."
Also, Ihr Lieben, wie heißt es so schön in Neusprech: "Spread the word!"
Freitag, 11. Dezember 2009
Ich komm ja nicht so oft vor die Tür [liegt wohl an der Länge - oder Kürze - der Kette ;o) ], aber heute hat mich eine ehemalige Kundin in Personalunion mit einer guten Freundin doch rausgelockt. Wir waren um 17:30 Uhr an der Münchner Freiheit auf dem Weihnachtsmarkt verabredet.
Ich war wie abgemacht pünktlich, Mamsell ließ einen Hauch auf sich warten, aber das war schon ok so. Dann ging's "in die Schlacht". Ich habe mir wohlweißlich zunächst eins dieser leckeren Neuburger Flammbrote einverleibt, die hervorragend als Grundlage für Heißgetränke dienen. Dann gab's erstmal je ein Tässchen Jamaika-Rum-Glühwein (jetzt wisst Ihr, warum ich das Flammbrot vorher gegessen habe, denn der Glühwein dient meist nur dazu, dem Rum eine rote Farbe zu verleihen). Da es auf Grund zu geringer Höhe ü. N.N. regnete statt zu schneien, stellten wir uns beim Zelt vor der Bühne unter, wo sich gerade ein Ensemble warmspielte und der Toningenieur die Microphone kalibierte. 7 Geigen oder Violinen, zwei Celli, eine Percussionbox und ein Akkordeon. Die Youngsters firmieren unter dem Label "Bluestrings" (deren CD "Bluestringslive SEITENHIEBE/SAITENLIEBE"* hier vor mir liegt). Die Performance war wirklich außerordentlich gut.
"Action-Weihnachtsmarkt an der Freiheit" vollständig lesen
Sonntag, 11. Oktober 2009
°oO( Wo ist meine Sonnenbrille? )
Ich war gestern zu'nem 30. Geburtstag eingeladen. Los ging's um 20 Uhr im Café Macchiato in der Leopoldstraße mit netten Leuten, leckeren Essen und kühlem Blonden. Als die dort dann mal langsam Feiermorgen machen wollten, ging's um 3 Uhr weiter ins Barschwein, wo wir noch bis irgendwann 'n bissl Pogo gemacht haben. Cool war's. Um 7:30 Uhr war ich dann wieder daheim.
Als ich heute Mo...Nachmittag aufgewacht bin, dachte ich erst, was sind'n das für seltsame Kopfschmerzen, die da so brummen. Dabei waren das nur die Sand-Speedway-Bikes vom Stadion nebenan. Das Leben geht also auch locker ohne Aspirin weiter 
Montag, 28. September 2009
Bin gerade auf eine eher ungewöhnliche Virenwarnung gestoßen. Ziemlich beängstigend. Ich glaube, ich bin infiziert.
Sonntag, 13. September 2009
Nachdem ich etwas verkatert um 7 Uhr von meinem Firmenhandy aus dem Schlaf gerissen worden bin und danach erstmal eine Stunde beschäftigt war, konnte ich nicht mehr so richtig einschlafen. Also blieb nur, den Kater wegzuduschen und meinen Hotelier zu überraschen, der schon das Frühstücksbuffet abgeräumt hatte, als ich dann gegen 10 Uhr runterkam.
Nach dem ausgiebigen Frühstück und dem Auschecken habe ich dann nochmal eine Runde durch Lauda gedreht, um mir anzuschauen, was sich in den letzten 20 Jahren dort so geändert hat.
Da ich dann noch relativ viel Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges hatte, bin ich im Café Meet in der Pfarrstraße hängengeblieben, um mir einen Café au lait zu können (lecker Lavazza). Aus dem Café au lait wurde ein anderthalbstündiges interessantes Gespräch mit dem Eigentümer und seiner Familie. Nach 15 Minuten hatte ich mehr oder weniger schon Familienanschluss. Das Ganze war extrem entspannt und genau das Richtige für einen Sonntagmittag nach einer zu kurzen Nacht.
Sollte es Euch mal nach Lauda-Königshofen verschlagen, schaut dort unbedingt mal vorbei. Es lohnt sich auf jeden Fall. Das "Meet" ist definitiv ein echtes Wohlfühl-Restaurant und Café.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Ich komme gerade heim, nachdem ich heute Abend in meinem Firmen-Team "Turboturbine Traktor Financial" am Firmenlauf B2RUN München 2009 teilgenommen habe. Ich hab's tatsächlich geschafft, als zweiter meines Teams durch's Ziel zu gehen.
Während wir noch bei brüllender Hitze von ca. 35°C am Olympia-Stadion ankamen, zogen in der Zeit, in der sich die Läufer in den Startblöcken aufstellten, dickste Wolken auf und einige ausgereifte Gewitterschauer zogen über uns her. Dank des tollen Dachs des Stadions wurden nicht alle völlig nass, aber von den 30.000 Startern passten leider nicht alle unter die Dächer. Als ich 9:12min nach dem Startschuss die Startlinie überschritt, war ich bis auf die Haut durchnässt. Aber so wurde einem zumindest nicht so schnell zu heiß.
Für die von B2RUN angegebene Strecke von 6.750m habe ich laut der Teamauswertung M/F von BibChip 37:39,4min gebraucht. Nur mein Kollege Richard war mit 35:09,0min schneller. Ich muss aber sagen, ich war froh, endlich angekommen zu sein. Dabei war ich 21sec schneller, als ich für die Strecke von 6500m einkalkuliert hatte.
Ein paar Fotos gibt's zu dem Event auch schon, die sind aber leider nicht besonders gut und unterliegen einem Copyright.
Ich bin mal gespannt, wie/ob ich morgen aus dem Bett komme.
Dienstag, 26. Mai 2009
Ich habe heute die nächste Trainingsetappe für die Vorbereitung zum B2RUN in München hinter mich gebracht, nachdem ich mich an der gleichen Strecke schon am Sonntag versucht hatte. Aber da war nach ca. 3,5 km und netten 11 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit die Batterien alle und ich bin umgekehrt. Ich denke, es war einfach zu warm und zu schwül und ich bin mit zu hohem Tempo eingestiegen.
Heute lief's bei weitem besser. Die Statistik: 10,36 km in 1h4min40sec, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,61 km/h (2,67 m/s) oder auch 6min14,52s pro 1000 m. 
Ich kann mich erinnern, gaaaanz früher mal die 1000m in unter 3min20sec gelaufen zu sein. Aber ich war nie wirklich ein Läufer. Aber das war auch schon sehr lange vor der Jahrtausendwende.
Dienstag, 19. Mai 2009
Ich habe heute mal wieder eine Runde "um den Block" gedreht und dabei gemerkt, dass die Lauferei bei höheren Außentemperaturen auch zu höheren Innentemperaturen führt. Heute habe ich auch wieder meine Strecke variiert, dieses Mal aber nicht aus Versehen, sondern mit Bedacht.
Hier also die Statistik: 10,06 km in 1h03m2s, Durchschnittsgeschwindigkeit: 9,58 km/h (2,66 m/s) 
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