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    <subtitle type="html">Gestreift und auf Holzraedern seit 1990</subtitle>
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    <updated>2010-07-30T17:48:35Z</updated>
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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-25T11:52:32Z</published>
        <updated>2010-07-30T17:48:35Z</updated>
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        <title type="html">Menschliche Abgründe tun sich auf - zur Katastrophe bei der Loveparade 2010</title>
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                <p>Mit der Katastrophe bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loveparade#2010" title="de.wikipedia.org - Loveparade 2010">Loveparade 2010</a> in <a title="Die Stadt Duisburg" href="http://www.duisburg.de/">Duisburg</a>, bei der <del>19</del> 21 Menschen starben und <del>342</del> 511 Menschen (ca. 40 davon schwer) verletzt wurden (Aussage vom <a href="http://www.polizei-nrw.de/duisburg/organisation/" title="Polizei NRW - Duisburg, Organisation">stellvertretenden Polizeipräsidenten</a> Detlef von Schmeling bei der Pressekonferenz heute gegen 12 Uhr) tun sich mir verschiedenste menschliche Abgründe auf. In Summe ist das alles sehr ernüchternd, wenn nicht sogar erschreckend.</p> <br />
<h1>Ahnungslosigkeit und Hilflosigkeit der Verantwortlichen</h1> <br />
<p align="justify">Während der Pressekonferenz sollten vier Verantwortliche der Presse Rede und Antwort stehen, nämlich der Leiter des städtischen Krisenstabs Wolfgang Rabe, der stellvertretende Polizeipräsident von Duisburg Detlef von Schmeling, der Veranstalter der Love Parade 2010 Rainer Schaller (sowie dessen Pressesprecher) und der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland<sup>1</sup>. Auch wenn verständlich ist, dass sie zum Teil noch nicht ausreichende Informationen zum Unglück präsent hatten, konnten viele Fragen der Journalisten zu Punkten der Planung nicht beantwortet werden, so z. B.:</p> <br />
<ul> <br />
<li>&quot;Für wie viele Menschen war das Festgelände überhaupt ausgelegt?&quot; (Laut <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708426,00.html" title="Spiegel Online - Katastrophe bei der Love Parade - Partygelände war nur für 250.000 Menschen zugelassen">Spiegel Online</a> war das Partygelände nur für 250.000 Menschen zugelassen.)</li> <br />
<li>&quot;Wie viele Menschen waren wirklich vor Ort?&quot; (Die Medien sprechen immer wieder von ca. 1,4 Mio. Menschen, von Schmeling nannte als einzige belastbare Zahl die von der Deutschen Bahn gelieferte Zahl von 105.000 Menschen, die mit der Bahn und/oder dem ÖPNV angereist waren<sup>2</sup>.</li> <br />
<li>&quot;Wie kam man zu dem Schluss, der Tunnel (ca. 16 m breit und wohl etwas über 120 m lang) wäre als einziger Zu- und Abgang zum Festgelände ausreichend?&quot; (Im Tunnel selbst gab es keine Richtungskontrolle des Personenflusses und er war auch nicht aktiv belüftet, soweit man das aus dem Bildmaterial erkennen kann)</li> <br />
<li>&quot;Warum wurde der Zulauf auf das Festgelände zum Zeitpunkt des Unglücks nicht sofort gesperrt, so dass weiterhin Menschen auf die Unglücksstelle zuströmen konnten?&quot;</li> <br />
</ul> <br />
<p>Ernüchternd war vor allem, dass sich die Befragten zu den meisten Fragen nicht äußerten und sich stets auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen beriefen, die seit heute Vormittag im Gange sind. Ganz besonders erstaunlich erschienen mir die &quot;Aha&quot;-Effekte in den Gesichtern des einen oder anderen Befragten bei Fragen durch die Journalisten zu sehr offensichtlichen Gefahren- oder Brennpunkten bei der Planung der Veranstaltung (z. B. &quot;Wie bekomme ich besagte 1,4 Mio. Menschen durch einen 16m breiten und 120m langen Tunnel?&quot;, eine rein mathematische Frage<sup>3</sup>).</p> <br />
<p align="justify">Verwunderlich ist auch, dass unbezweifelt viele Planungsfehler begangen wurden, obwohl so viele Ämter und Gutachter (Ordnungsamt, Polizei, Rettungsdienste, Lopavent GmbH, Sachverständiger für die Dynamik von Menschenmengen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schreckenberg" title="de.wikipedia.org - Prof. Dr. Michael Schreckenberg">Prof. Dr. Michael Schreckenberg</a> von der Uni Duisburg) an der Planung beteiligt waren. Bedenklich sind auch viele Hinweise von einigen ortskundigen Leuten schon einige Tage vor der Loveparade, die gerade diesen Tunnel schon in diversen Internet-Medien (Foren z. B. <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html" title="Der Westen - 21.07.2010 - Bloss nicht in Flip-Flops zur Loveparade // Hinweis auf gefährlichen Engpass">Kommentar #18</a>, Twitter) als &quot;Falle&quot; eingeschätzt hatten.</p> <br />
<p align="justify">Ich denke, der Polizei vor Ort kann man keine Vorwürfe machen, die hat laut von Schmeling während des gesamten Verlaufs die Menschenströme kanalisiert, wie es die Planung wohl vorgegeben hatte. Aber es bleibt zu ergründen, wer für das Unglück verantwortlich ist und warum in Deutschland im 21. Jahrhundert mit all unseren Möglichkeiten dennoch solch ein Unglück geschehen kann. Ob man jedoch der Führung der Polizei Vorwürfe machen sollte, bleibt dahingestellt, denn wie <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708426,00.html" title="Spiegel Online - Katastrophe bei der Love Parade - Partygelände war nur für 250.000 Menschen zugelassen">Spiegel Online</a> heute auch weiter berichtete, ließ die Bundespolizei wohl &quot;inzwischen sämtliche Unterlagen zur Love Parade - Einsatzbefehle, Lagemeldungen, Karten - von den Computern der Beamten sowie aus deren E-Mail-Accounts&quot; löschen.</p> <br />
<p align="justify">[<strong>Update via Twitter</strong>] Wie Carsten Erdmann von der Berliner Morgenpost berichtet, bestätigte der <a href="http://twitter.com/carsten_erdmann/status/19517342162" title="Sprecher des Bundespolizeipräsidiums, Jörg Kunzendorf">Sprecher des Bundespolizeipräsidiums, Jörg Kunzendorf</a>, auf Anfrage gegenüber deren Reporter auf Anfrage so oben genanntem SpOn-Bericht: &quot;<a href="http://twitter.com/carsten_erdmann/status/19515999128" title="Alle Einsatzunterlagen liegen vor und können bei Bedarf eingesehen werden.">Alle Einsatzunterlagen liegen vor und können bei Bedarf eingesehen werden.</a>&quot;<br /></p> <br />
<h1 align="justify">Reaktion der Bevölkerung</h1> <br />
<p align="justify">Sehr viele Besucher der Loveparade und natürlich auch die TV-Sender haben sehr viel Bildmaterial ins Netz gestellt, auf youtube und den Webpräsenzen der Sender finden sich zahllose Videos zum Unglück. Wenn man sich dann aber mal die Kommentare zu den Videos anschaut, packt einen zum Teil das kalte Grauen.</p> <br />
<p align="justify">Ermutigend ist zugegebenerweise die große Anteilnahme und der Ausdruck von Mitgefühl vieler Kommentatoren. Erschreckend sind aber auch unterschiedlichste Stilblüten. Die einen geben den Opfern selbst die Schuld am Unglück, andere sprechen von &quot;<a title="aus Google Cache, da Original gelöscht wurde: kopp-Verlag - Eva-herman - Sex- und Drogenorgie - Loveparade zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg" href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html"><em>der Strafe Gottes</em></a>&quot; (klar, jedem religiösen Fundamentalisten war die Loveparade sicher ein Dorn im Auge), wieder andere beschimpfen andere Kommentatoren mit &quot;Du Opfa&quot; und schlimmerem. Diese Kommentare bieten einen erschreckenden Einblick in die Gefühlswelt und das Bildungsniveau dieser Leute. Während sich die eher mitfühlenden Kommentare meist gerade noch lesen und verstehen lassen, muss man sich bei den diffamierenden Kommentaren schon sehr viel Mühe geben. Hier zeigt sich eine bedenkliche Verrohung und ein ebenso bedenklicher Mangel an Erziehung und Bildung. Man stellt sich die Frage, ob man mit Menschen solchen Schlages wirklich zusammenleben will und welche Wege unsere Gesellschaft, (insbesondere die Eltern und im Anschluss daran auch die Schulen) einschlagen muss, um solche Menschen wieder zu sozialen Menschen werden zu lassen. Zu Menschen mit Werten, Respekt und Toleranz anderen gegenüber.<br /></p> <br />
<p align="justify">Mir fehlen weitere Worte - Kommentare sind willkommen.<br /></p> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/264-Menschliche-Abgruende-tun-sich-auf-zur-Katastrophe-bei-der-Loveparade-2010.html#extended">"Menschliche Abgründe tun sich auf - zur Katastrophe bei der Loveparade 2010" vollständig lesen</a>
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        <dc:subject>benehmen</dc:subject>
<dc:subject>bildung</dc:subject>
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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-17T12:46:47Z</published>
        <updated>2010-07-17T15:58:30Z</updated>
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        <title type="html">Angst und/oder Gier (nach Macht)</title>
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                <div align="justify"> <br />
<p>Es ist mal wieder so weit. Es ist Sommer <!-- s9ymdb:229 --><img width="24" height="24" class="serendipity_image_center" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/sunny.png" />. Die meisten Leute beschäftigen sich mit sich selbst oder gehen ihren &quot;Frühlingsgefühlen&quot; nach ... und verfolgen die Medien nicht mehr so genau. Die Parlamentarier flacken in der Sonne, die Medien berichten über &quot;den Horrorsommer&quot; und über die gut geheizten ICEs&#160;<a class="serendipity_image_link" title="Klima-Probleme in ICEs" href="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/hot_ICE.png" target="_blank"><!-- s9ymdb:230 --><img width="110" height="12" class="serendipity_image_center" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/hot_ICE.s9yThumb.png" title="Klima-Probleme in ICEs" alt="Klima-Probleme in ICEs" /></a> und wenn es richtig gut läuft, noch darüber, dass <strong>BP &quot;die Ölpest</strong> gestoppt hat&quot; ... eigentlich mal komplett falsch, denn BP hat sie ja <strong>verursacht</strong>. Aaaaber: Das ist genau der Zeitpunkt, wenn man zuschlagen muss, wenn man mehr oder weniger ohne Widerstand irgendetwas durchdrücken will.</p> <br />
<p>Aber glücklicherweise gibt's auch das eine oder andere Medium, dass trotz strapazierter Klimaanlage noch Bericht erstattet, z. B. die FUTUREZONE @ orf.at zum Thema&#160; &quot;<a title="FUTUREZONE @ orf.at - 17.7.2010 - D: Kriminalbeamte für Internet-Ausweispflicht" href="http://futurezone.orf.at/stories/1654127/">D: Kriminalbeamte für Internet-Ausweispflicht</a>&quot; oder auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BDK-Verkehrsregeln-und-Notschalter-fuer-das-Internet-1039912.html" title="heise.de - 17.7.2010 - BDK:  Verkehrsregeln und Notschalter für das Internet">heise.de</a>. Und wenn ich solch einen Beitrag lese, manifestieren sich zwei Gedanken in meinem Kopf.</p> <br />
<ol> <br />
<li>Unsere Landesväter und -mütter haben <strong>Angst</strong> vor uns, dem Volk, dem unkontrollierten Mob, der einfach tut, was er will und prinzipiell völlig kriminell und staatsschädlich ist.</li> <br />
<li>Macht macht geil auf mehr Macht. So hat das BKA mit dem Zugangserschwernisgesetz Blut geleckt und will sich in diesem Sektor mehr Kompetenzen aneignen ... und mehr Kontrolle ausüben.</li> <br />
</ol> <br />
<p> So schreit der Bund Deutscher Kriminalbeamter (<a href="http://www.bdk.de" title="Bund Deutscher Kriminalbeamter">BDK</a>) nach &quot;Verkehrsregeln&quot; und einem &quot;Notaus&quot;-Knopf für das Internet und fordert mehr Kompetenzen, mehr Macht für das <a href="http://www.bka.de" title="Bundeskriminalamt Deutschland">BKA</a>. So soll das BKA &quot;<strong><em>Viren, Trojaner und andere Schadprogramme von gekaperten Rechnern zu <br />
entfernen</em></strong>&quot; dürfen. HALLO?? JEMAND ZUHAUSE?? Habt Ihr den Schuss nicht gehört?? Das BKA will also jetzt die Hersteller von Antiviren-Software vom Markt verdrängen? Na, wenn da mal nicht Ärger vom Kartellamt droht. Herr Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Brüderle, was halten Sie von solchem Ansinnen?</p> <br />
<p>Mit Verkehrsregeln bringe ich irgendwie spontan <!-- s9ymdb:231 --><img width="24" height="24" alt="STOP" title="STOP" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/STOP.s9yThumb.png" class="serendipity_image_center" />-Schilder in Verbindung. Oder sollen es jetzt vielleicht Ampeln werden? Es ist unglaublich, wie beharrlich sich das BKA an die Sperrpolitik von <strong>Zensursula</strong> klammert und meint, freie Bürger mit nachweislich unsinnigen Mitteln bevormunden zu müssen. Und wenn sich das BKA als nicht befähigt sieht, schnell genug Websites mit illegalen Inhalten löschen zu lassen, sollte es sich vielleicht einfach <a title="selbst - Kripo gegen KiPo" href="http://s9y.oltmanns.name/archives/262-KriPo-gegen-KiPo-101.html">hier</a> inspirieren lassen. Andere Organisationen wie z. B. <a title="BREIN - 8.7.2010 - 1ste helft 2010: 422 illegale sites afgesloten en 144 acties tegen illegale verkoop discs" href="http://www.anti-piracy.nl/nieuws/bericht.asp?nieuwsberichtid=222">BREIN</a> in den Niederlanden machen ja vor, wie einfach es ist, unerwünschte Sites in kürzester Zeit verschwinden zu lassen.</p> <br />
<p>Auch der &quot;Notrufknopf&quot;, den Bernd Carstensen, Pressesprecher des Bundesvorstandes des BDK <a href="http://www.bdk.de/kommentar/artikel/sicherheit-im-netz-die-groesste-politische-herausforderung-heute/abf49e41731fddf17d0ae31959e16a18/?tx_ttnews[year]=2010&amp;tx_ttnews[month]=05" title="BDK - 4.5.2010 - Sicherheit im Netz - die größte politische Herausforderung heute">fordert</a>, erscheint mir mehr als naiv. Wieviel mehr Medienkompetenz muss ich beweisen, um, wenn ich in meinem Browser auf strafbare Inhalte treffe, einen neuen Tab zu öffnen und z. B. <a href="http://www.polizei.bayern.de">http://www.polizei.bayern.de</a>&#160; aufzurufen? Warum bitte sollte ich meinem Browser einen undurchschaubaren Button hinzufügen, der was weiß ich mit meinem Browser anstellt? Und wie bitte sollen die Browserhersteller die Implementation für die 200+ Länder auf dieser Welt gewährleisten? Sinnvoller wäre es, transparente Plattformen der Polizei für die Bürger bereitzustellen, auf denen schnell, präzise und unkompliziert auf verdächtige Inhalte hingewiesen werden könnte.</p> <br />
<p>Aber ich fürchte, die Polizeiführung rechnet gar nicht damit, dass <del>rechtschaffende</del> Bürger überhaupt ihre Hilfe bei der Bekämpfung von Straftaten anbieten würden. Warum also die Kooperation mit der Bevölkerung wagen, wenn man viel lieber den Holzhammer der Macht auspacken kann?</p><br />
<p>Sehr irritierend finde ich auch die Forderung von BDK-Vorsitzende Klaus Jansen:</p><br />
<blockquote><br />
<p>&quot;Was wir brauchen, ist ein verlässlicher Identitätsnachweis im Netz. Wer<br />
 das Internet für Käufe, Online-Überweisungen, andere Rechtsgeschäfte <br />
und Behördengänge nutzen will, sollte sich zuvor bei einer staatlichen <br />
Stelle registrieren lassen müssen.&quot;</p><br />
</blockquote><br />
<p>Wie bitte? Ich soll mich bei einer staatlichen Stelle registrieren lassen, damit ich bei einem großen Buchhändler meine Gute-Nacht-Lektüre und beim Online-Sexshop mein Spielzeug kaufen darf? (Sollen die Online-Shops dann am besten auch gleich noch meinen Einkaufszettel an eine zentrale Datenbank schicken? Das wäre doch direkt eine schöne Ergänzung zur geplanten Volkszählung in 2011.) Wenn ein Online-Shop es nicht schafft, ein vernünftiges Geschäftsverhältnis zu seinen Kunden aufzubauen, dann sollen sie halt den Handel mit nicht vertrauenswürdig erscheinenden Zeitgenossen verweigern. Wenn denen meine Kreditkarte nicht reicht, sollen sie ihre Waren halt behalten. Nur schade, dass damit wohl auch das Ende des Online-Handels eingeläutet wird. Meine Online-Bank hatte übrigens überhaupt keine Problem, mich zu identifizieren - und das sogar ohne Eingriff irgendeiner staatlichen Stelle. Lieber Vorstand des BDK, haben Sie schon einmal von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PostIdent" title="de.wikipedia.org - PostIdent">PostIdent</a> gehört? Das ist eine Technologie, die so alt ist, dass sie eigentlich auch schon bis zu Ihnen durchgedrungen sein sollte.<br /></p> <br />
<p>Ich frage mich wirklich, was die Kriminalisten zu tun gedenken, würde man sie mit weiterer Macht versehen. So fragt Bernd Carstensen auf oben genannter Seite:</p> <br />
<blockquote> <br />
<p>&quot;Kann sich der Bürger darauf verlassen, dass Polizei im Netz genau so agieren kann, so präsent ist wie in der realen Welt?&quot;</p> <br />
</blockquote> <br />
<p>Soll die Polizei von nun an &quot;<strong><em>Streife im Internet laufen</em></strong>&quot;? Stellt die Polizei Power-Surfer ein, die ständig den <a href="http://twitter.com/tigerduck" title="TigerDuck @ twitter.com">Twitter</a>stream mitlesen und jeden Link anklicken? Die jedem Link auf <a href="http://slashdot.org/" title="/.">slashdot</a> folgen? Die jede Gruppe in <a href="http://www.facebook.com" title="Facebook">Facebook</a> &quot;liken&quot; und &quot;joinen&quot;? Ist der Polizei bewusst, dass &quot;das Internet&quot; weitaus mehr ist als nur das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web" title="de.wikipedia.org - World Wide Web">WWW</a> und Social Networks? Es gibt eine Phantastillion von Diensten im Internet. Meine lieben &quot;Freunde und Helfer&quot;, gewöhnt Euch bitte an den Gedanken, dass Ihr diese nicht alle überwachen und kontrollieren könnt - es sei denn, Ihr lasst das große <a href="http://www.t-com.de" title="Der magenta Riese"><strong><span style="color: #e40274;">T</span></strong></a> alle Kabel und Glasfasern ausgraben, schließt das Internet ab und werft den Schlüssel weg.</p> <br />
<p>Sicher sollen sich die Benutzer des Internets nicht unnötigen Gefahren aussetzen, aber wenn man schon immer den Vergleich der realen und der virtuellen Welt heranzieht, dann sollte man das nicht nur in den Aspekten machen, die einem gerade in den Kram passen. Wenn ich in der realen Welt über eine Straße laufen will, darf ich auch nicht davon ausgehen, dass der Fahrer des 40-Tonners&#160; mich tatsächlich gesehen hat und kein Abziehbild von mir auf der Straße, weil ich geträumt habe. Genauso wenig kann ich davon ausgehen, dass ich blindlings einfach auf JEDE Website surfen kann.</p> <br />
<p>Wenn ich die Hecke meines Gartens schneide, steht auch nicht ständig ein Polizist hinter mir und passt auf, dass ich mir mit der Heckenschere die Hand abschneide. Eine gewisse Medienkompetenz ist einfach erforderlich. Für die Heckenschere lese ich mir die Bedienungsanleitung durch. Für das Internet ist das sicher nicht so einfach, aber man kann und sollte sich schon soweit informieren, dass man möglichst sichere Werkzeuge verwendet, wenn man sich im Internet bewegt.</p> <br />
<p>Ich brauche keinen Polizisten, der mir die Viren von meinem Rechner löscht. Ich kann das selber. Ich besorge mir einen guten Virenscanner von einem guten Anbieter für Virenscan-Software. Ich achte darauf, dass mein Router eine Firewall hat und diese auch aktiviert und richtig konfiguriert ist (i. d. R. ist das so im Auslieferungszustand). Ich verwendet sichere Passwörter über verschlüsselte Verbindungen und gebe sie nicht einfach IRGENDWO ein. Ich achte darauf, dass SSL-Zertifikate gültig sind (das brauche ich nicht mal aktiv selber tun, mein Browser warnt mich sofort von selbst). Ich verwende einen möglichst sicheren Browser (möglichst nicht den des Weltmarktführers) und wenn ich schlau bin, installiere ich mir noch Plugins, die mich vor unerwünschter Werbung und - viel wichtiger - unerwünschter Ausführung von unbekannten Scripten schützen. Und ich achte darauf, dass mein WLAN verschlüsselt ist, ebenso wie meine E-Mail, wenn sie vertrauliche Informationen enthält.</p> <br />
<p>Die Quintessenz ist: Wir brauchen mehr Kompetenzen beim BKA ... aber nicht mehr <span style="color: #ff1010;">MACHT</span>kompetenzen, sondern <span style="color: #2c8200;">FACH</span>kompetenzen. Die Mittel für effektive Verbrechensbekämpfung steht in vielen Fällen bereit, sie muss nur auch genutzt werden - wie das geht, wurde schon mehrfach sehr bildhaft geschildert. Und wir brauchen auch mehr Fachkompetenz, Medienkompetenz bei den Bürgern, den Anwendern des Internets. <br /></p> <br />
</div> 
            </div>
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        <dc:subject>amtsmissbrauch</dc:subject>
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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2010-07-15T21:40:37Z</published>
        <updated>2010-07-17T15:43:16Z</updated>
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<div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:228 --><img width="541" height="541" alt="Kripo gegen Kipo" title="Kripo gegen Kipo" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/KriPo-gegen-KiPo.png" class="serendipity_image_right" /></div> <br />
<div class="serendipity_imageComment_txt">Vernetzung von Exekutiven</div> <br />
</div> <br />
<div align="justify"> <br />
<p>Ein altes Thema, dass ich eigentlich als <em>ad acta</em> gelegt betrachtet hatte, hat sich wieder an's Tageslicht gekämpft. Der Geist von <strong>Zensursula</strong> und <strong>Censilia</strong> schläft nicht. Wie die Online-Fassung der &quot;WELT&quot; heute <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html" title="Welt Online - 15.7.2010 - BKA kann Kinderpornografie nicht zügig löschen">berichtete</a>, haben die Beamten des <a title="Bundeskriminalamt Deutschland" href="http://www.bka.de">BKA</a> schwer damit zu kämpfen, Dokumentationen von Kindesmissbrauch im Internet (volkstümlich &quot;Kinderpornographie&quot; genannt) schnell genug zu löschen bzw. deren Löschung zu bewirken.</p> <br />
<p>Dabei scheint das Löschen bzw. das Herbeiführen der Löschung von besagten Inhalten auch auf nicht auf deutschem Boden befindlichen Servern nicht wirklich schwierig zu sein, wie es Alvar Freude vom AK Zensur ja schon vor längerer Zeit vorgemacht hat (siehe auch <a title="&quot;Löschen statt sperren&quot; funktioniert!" href="http://s9y.oltmanns.name/archives/187-Loeschen-statt-sperren.html">hier von mir</a> und <a title="heise.de - 27.5.2009 - Webseiten mit Kinderpornografie lassen sich schnell aus dem Internet entfernen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Webseiten-mit-Kinderpornografie-lassen-sich-schnell-aus-dem-Internet-entfernen-220129.html">hier von heise.de</a>).</p> <br />
<p>Man bedenke, Alvar Freude ist weder der Enkel des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler, auch nicht der Neffe von Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch nicht der verschollene Zwillingsbruder von Bundeskriminalamtspräsident Jörg Ziercke. Nein, er ist ein mehr oder weniger normaler Bundesbürger, der sich halt ein bisschen im Internet auskennt. Ihm steht keine Infrastruktur zur Verfügung, wie man sie doch hoffentlich beim BKA hat. Und er hat es geschafft, in kürzester Zeit eine nicht unerhebliche Zahl von bedenklichen Seiten löschen zu lassen ... indem er einfach einige E-Mails versandt hat.</p> <br />
<h3>Liebes BKA, so schwierig ist das doch gar nicht. Ich zeige Euch mal, wie Ihr das versuchen könntet.</h3> <br />
<p>Da haben wir den BKA-Beamten Klaus, der sitzt in Wiesbaden. Klaus kriegt einen Anruf von einem aufmerksamen und verfassungstreuen Bundesbürger, der ihm erzählt, dass da eine Seite mit Kinderpornographie im Netz kursiert, nämlich <a href="http://boese.kipo-seite.ru">http://boese.kipo-seite.ru</a>&#160; (Entschuldigung, liebe Russen, dass Ihr jetzt für dieses Beispiel herhalten müsst). Der Bundesbürger ist übrigens ziemlich mutig, solch eine Seite zu melden, weil er ja fürchten muss, u. U. dafür belangt zu werden, weil er von der Seite weiß und damit natürlich schon mal generell ein pädo-krimineller Internetkenner sein muss. Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.</p> <br />
<p>Der Klaus ist ja clever und tippt mal in seine bash (auf seinem privaten PC mit Ubuntu drauf, auf den er sich mal schnell per VPN verbindet, weil der besser ist als sein Dienstrechner) &quot;<strong>dig boese.kipo-seite.ru</strong>&quot;, mit der IP-Adresse, die er ausgespuckt bekommt (nennen wir sie mal xxx.yyy.zzz.xyz), gibt ihm ein &quot;<strong>whois xxx.yyy.zzz.xyz</strong>&quot; sofort den Internet Service Provider, dem die IP-Adresse hinter der Seite zugeordnet ist. Da steht dann auch direkt eine Email-Adresse und eine Telefonnummer, über die er eigentlich sofort Kontakt zu dem Internetdiensteanbieter aufnehmen könnte. Aber Klaus spricht kein Russisch und welcher Russe würde spontan einem Anrufer aus Deutschland glauben, dass dieser vom BKA ist? Obwohl das irrelevant wäre, denn Alvar Freude ist ja auch nicht beim BKA. <img src="http://s9y.oltmanns.name/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p> <br />
<p>Da der Klaus keinen Kumpel bei der Staatspolizei (oder wie auch immer die in Russland heißen möge) in Moskau sitzen hat, ruft er seine Bekannte, die Martine in Den Haag bei <a href="http://www.europol.europa.eu" title="Europol - Europe Police Office">Europol</a> an. Die von Europol sind ja viel cooler und haben sicher nach ÜBERALL hin Verbindungen. Martine ruft ihren Spezl Ivan in Moskau an und verklickert ihm mal kurz, wie die Lage ist. Der Ivan braucht dann noch 10 Minuten, bis er dem Admin vom ISP klar gemacht hat, was auf <a href="http://boese.kipo-seite.ru/">http://boese.kipo-seite.ru</a> abgeht und der hackt sich kurz in seine Infrastruktur und zieht bei kipo-seite.ru den virtuellen Stecker. Vielleicht zieht er sogar einen materiellen RJ45-Stecker aus einem materiellen Switch. Und aus die Maus.</p> <br />
<p>Wenn man davon ausgeht, dass große zentrale Polizeibehörden rund um die Uhr besetzt sind und die alle ihre Telefonbücher mit befreundeten Polizeibehörden anderer Länder auf einem aktuellen Stand halten, dürfte die oben beschriebene Aktion nicht länger als 90 Minuten dauern.</p> <br />
<p>Liebes BKA, wie schaut's denn mit Eurem Telefonbuch aus? Ist das auf dem aktuellen Stand?</p> <br />
</div> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>überwachungsstaat</dc:subject>
<dc:subject>Bundesregierung</dc:subject>
<dc:subject>freiheit statt angst</dc:subject>
<dc:subject>grundrechte</dc:subject>
<dc:subject>internet</dc:subject>
<dc:subject>zensur</dc:subject>

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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-13T09:30:00Z</published>
        <updated>2010-07-13T09:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Volkes Stimme</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Heute ist mir was Komisches passiert. OK, mir passiert schon öfter mal was Komisches, aber heute war's anders komisch.</p> <br />
<p>Auf dem Weg zur Arbeit, als ich gerade aus'm Bus hüpfte, fragt mich eine Frau Ende 40, ob ich ihr sagen kann, wo dieses Schauhaus für so'nen Anbieter für Bädereinrichtungen ist. Da besagtes Schauhaus nicht weit von meiner Firma weg ist, meinte ich, sie solle einfach mitkommen, ich würde sie dann schon auf den rechten Weg bringen.</p> <br />
<p>Und da das schon einige Hundert Meter waren, kamen wir kurz ins Gespräch, das relativ schnell ins Politische rückte. Es ging dann von &quot;Die Renten sind sicher&quot; über Röslers geniale &quot;Gesundheitsreform&quot; bis zu &quot;Den Westerwelle kann ich ja absolut nicht ab!&quot; und &quot;Die FDP lügt sich doch sowas von in die Tasche!&quot; und &quot;während wir zahlen, erhöhen sich die Abgeordneten die Diäten&quot;.</p> <br />
<p>Mir dünkt, ich hörte da ein Quentchen Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierungskoalition heraus. Als ich ihr dann beiläufig sagte, dass ich Pirat bin, war sie gleich hellauf begeistert.</p> <br />
<p>Das war irgendwie ein guter Start in den Arbeitstag <img src="http://s9y.oltmanns.name/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Bundesregierung</dc:subject>
<dc:subject>moral</dc:subject>
<dc:subject>piratenpartei</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>verräterpartei</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/260-Wenn-die-Polizei-unser-Vertrauen-zurueckgewinnen-will-....html" rel="alternate" title="Wenn die Polizei unser Vertrauen zurückgewinnen will ..." />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-12T21:37:31Z</published>
        <updated>2010-07-12T22:43:43Z</updated>
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        <title type="html">Wenn die Polizei unser Vertrauen zurückgewinnen will ...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Ich bin mal wieder etwas lahm und springe etwas später auf's Trittbrett. Aber ich will <a title="gulli.com - 11.7.2010 - Video zu Polizeigewalt in Berlin aufgetaucht" target="_blank" href="http://www.gulli.com/news/video-zu-polizeigewalt-in-berlin-aufgetaucht-2010-07-11">hierzu</a> auch meinen Senf dazu geben.</p> <br />
<p align="justify"><embed width="480" height="300" src="http://blip.tv/play/AYHsymAC" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" class="serendipity_image_right" /> Es geht um die schwarzen Schafe bei der Exekutiven und - leider auch - bei der Judikativen, sprich bei der Polizei, den Staatsanwaltschaften und - wohl in geringerem Maße - Richtern. Diverse Quellen berichten (z. T. sich einander zitierend) von der Tatsache, dass durch Polizisten verübte Straftaten in den allermeisten Fällen nicht geahndet werden, hierbei meine ich (und auch die zitierten Stellen):</p> <br />
<ul> <br />
<li> der unverhältnismäßige Einsatz von Gewalt gegenüber von Demonstranten</li> <br />
<li>Brutalität bis hin zu Folter an Leuten in Polizeigewahrsam</li> <br />
<li><a title="Berliner Zeitung - 10.7.2010 - Der Videobeweis - Von der Polizei misshandelt" target="_blank" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/302526/302527.php">grundlose Körperverletzung</a> und<br /></li> <br />
<li>damit in Zusammenhang gebrachter Corps-Geist im Rahmen von Verschleierung, Vertuschung und Falschaussagen</li> <br />
</ul> <br />
<div align="justify"> <br />
<p>Wenn man sich den Bericht von Amnesty International Deutschland (zum Thema <a title="Amnesty International Deutschland zur Übergriffen durch die Polizei" target="_blank" href="http://www.amnesty-polizei.de/">Polizeigewalt</a>) ansieht, kriegt man das kalte Grauen. Es mag sicher stimmen, dass massive, also unverhältnismäßige Übergriffe von Polizisten gegenüber &quot;Zivilisten&quot; eher die Ausnahme sind, aber dennoch halte ich es für untragbar, dass die Polizei, unser &quot;Freund und Helfer&quot;, sich selbst disqualifiziert, indem sie statt für Recht zu sorgen, es mit Füßen tritt. Denn die Polizei ist eigentlich die Instanz, die in unserer Gemeinschaft für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten und sorgen sollte. Gerade sie sollte über die Verletzung der Menschenrechte erhaben sein.</p> <br />
<p>Verwunderlich ist jedoch, dass - wenn man sich die Berichterstattung durch Amnesty International ansieht - nur vielleicht grob jede hundertste Anzeige gegen einen Übergriff durch einen oder mehrere Polizisten überhaupt vor einem Richter verhandelt wird, alle anderen werden normalerweise vorher eingestellt. Besonders erschreckend ist, wenn der Grund für die Einstellung eines Verfahrens der ist, dass es unmöglich war, den Täter zu identifizieren. Und hier ist der Hund begraben.</p> <br />
</div> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/260-Wenn-die-Polizei-unser-Vertrauen-zurueckgewinnen-will-....html#extended">"Wenn die Polizei unser Vertrauen zurückgewinnen will ..." vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        <dc:subject>amtsmissbrauch</dc:subject>
<dc:subject>demo</dc:subject>
<dc:subject>freiheit statt angst</dc:subject>
<dc:subject>grundrechte</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/259-Erst-der-Broccoli,-dann-der-Mensch.html" rel="alternate" title="Erst der Broccoli, dann der Mensch?" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-09T12:42:48Z</published>
        <updated>2010-07-09T12:42:48Z</updated>
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        <title type="html">Erst der Broccoli, dann der Mensch?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify">Kürzlich erschien in der in der Schweiz erscheinenden <a title="WOZ - 1. Juli 2010 - Unser Broccoli, pantentiert" target="_blank" href="http://www.woz.ch/artikel/rss/19488.html"><em><strong>WOZ</strong></em> Die Wochenzeitung</a> ein Bericht von Bettina Dyttrich zu &quot;<em>Patenten auf Pflanzen</em>&quot;. Wenn man den liest, muss man wirklich aufpassen, dass einem nicht die Hutschnur platzt, der Geduldsfaden reißt und es dem Fass nicht die Krone ins Gesicht haut.</p> <br />
<p align="justify">Es geht darum, dass Agrar-Magnaten verschärft darauf aus sind, jetzt auch Lebewesen patentieren lassen wollen, zu deren Entstehung keine labor-gentechnischen Mittel eingesetzt wurden.</p> <br />
<div align="justify"> <br />
<blockquote> <em>«Eine Sorte kann nicht patentiert werden, mehrere Sorten aber schon. Es reicht, zu schreiben, eine Zuchtlinie lasse sich mit verschiedenen anderen Zuchtlinien kreuzen, dann ist das Verfahren patentierbar.»<br />[..]<br />«Die britische Firma Plant Bioscience hat ein Patent auf ein Verfahren angemeldet, Broccoli so zu züchten, dass sie mehr natürliche krebshemmende Glukosinolate enthalten. Mit dem Verfahren zusammen würden auch alle Pflanzen patentiert.»</em></blockquote> <br />
<p align="justify">Nun, wenn das so ist, lasse ich mir einfach einige Menschengruppen mit irgendwelchen skurilen Eigenschaften wie &quot;geringer Bartwuchs&quot; oder &quot;große Brüste&quot; nebst &quot;Zuchtverfahren&quot; patentieren. Wer sich dann ohne Lizenz fortzupflanzen wagt, wird sich mit meinen Anwälten auseinandersetzen müssen. Liebe Leute, kauft schon mal Aktien von Verhütungsmittel-Herstellern, denn sobald meine Patente durch sind, wird es ruhiger in den Kreißsälen! Fundamentale Anhänger diverser Religionsgemeinschaften müssen sich dann aber wohl kaum umstellen, denn Geschlechtsverkehr dient ja bekanntlich ausschließlich der Fortpflanzung. Da bleibt jetzt also auch mehr Zeit für die Sammlung von Porzellanpuppen.<br /></p> <br />
</div> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Abzocke</dc:subject>
<dc:subject>europa</dc:subject>
<dc:subject>freiheit</dc:subject>
<dc:subject>Gier</dc:subject>
<dc:subject>Natur</dc:subject>
<dc:subject>Patente</dc:subject>
<dc:subject>Urheberrecht</dc:subject>
<dc:subject>Wirtschaft</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/258-Initiative-108e-Stoppt-Abgeordnetenbestechung.html" rel="alternate" title="Initiative §108e - Stoppt Abgeordnetenbestechung" />
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            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2010-07-08T12:52:28Z</published>
        <updated>2010-07-08T18:05:10Z</updated>
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        <title type="html">Initiative §108e - Stoppt Abgeordnetenbestechung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify"><a target="_blank" href="http://www.108e.de" title="Initiative §108e" class="serendipity_image_link"><!-- s9ymdb:226 --></a><a class="serendipity_image_link" title="Initiative §108e" href="http://www.108e.de" target="_blank"><!-- s9ymdb:227 --><img width="153" height="153" class="serendipity_image_right" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/para108e_150px-Button.png" title="Initiative §108e" alt="Initiative §108e" /></a>Da der deutsche Bundestag eine öffentliche Behandlung der Petition gegen Abgeordnetenbestechung gerne unterbinden würde, verweigert der Petitionsausschuss des deutschen Bundestages auch eine Veröffentlichung der Petition auf dem <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank" title="Petitionsserver des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags">Petitionsserver</a> des Bundestages.</p> <br />
<p align="justify">Es ist ja aber nicht so, dass man sich nicht zu helfen wüsste. Die &quot;<a title="Initiative §108e" target="_blank" href="http://108e.de"><strong>Initiative §108e</strong></a>&quot; stellt eine Plattform zur Verfügung, über die man die Petition mitzeichnen kann.</p> <br />
<p align="justify">Worum geht's überhaupt? Die <u>Kurzfassung</u> ist: Bei der Bestechung von Abgeordneten (&quot;der Kauf oder Verkauf einer Stimme&quot;) greift das Strafrecht nicht immer. Und das, obwohl Deutschland das UN-Abkommen gegen Korruption (UNCAC) unterzeichnet, aber eben nicht ratifiziert hat. Details zur Petition und zur aktuellen Rechtslage findet man auf der Seite der &quot;<strong>Initiative §108e</strong>&quot;.<br /></p> <br />
<p>Ich hab's dann heute doch endlich auch geschafft und konnte auch gleich einen Kollegen motivieren, gleich mitzumachen.</p> <br />
<p>Also, nix wie ran und auch mitzeichnen!!<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>amtsmissbrauch</dc:subject>
<dc:subject>bundesregierung</dc:subject>
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<dc:subject>moral</dc:subject>
<dc:subject>widerstand</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/256-EU,-SWIFT-und-die-USA.html" rel="alternate" title="EU, SWIFT und die USA" />
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            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2010-06-21T22:29:52Z</published>
        <updated>2010-07-08T09:24:43Z</updated>
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        <title type="html">EU, SWIFT und die USA</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify">Nachdem der erste Versuch der EU, einen Vertrag mit den USA über die einseitige Herausgabe (EU -&gt; USA) von Massendaten aus Geldbewegungen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten wegen Datenschutzbedenken scheiterte, soll nun ein zweiter Versuch möglichst schnell und ohne große Hinterfragung durchgepeitscht werden.</p> <br />
<p align="justify">Interessant und gleichzeitig beunruhigend ist dabei, dass die <a title="netzpolitik.org - 21.06.2010 - SWIFT-Abkommen schon am Donnerstag im EU-Rat der <strong>hust</strong> Verkehrsminister" target="_blank" href="http://www.netzpolitik.org/2010/swift-abkommen-schon-am-donnerstag-im-eu-rat-der-hust-verkehrsminister/">Entscheidung über diesen Vertrag vom Rat der EU-<strong>Verkehrsminister</strong></a> (!) entschieden werden sollen, wahrscheinlich, weil diese gerade dann eine Sitzung haben ... und vor allem wohl auch deshalb, weil <strong>Datenschutz</strong> nicht zwingend zu deren priorisierten <strong>Kernkompetenzen</strong> gehört, &quot;<em>wie üblich bei solchen fachfremden Themen natürlich ohne Aussprache</em>&quot;! Man befürchtet wohl, dass, wenn man damit die <strong>Innenminister</strong> bemühen würde, die aufgabenbedingt tatsächlich fachkundig bezüglich Datenschutzes <em>sein sollten</em>, würden unangenehme Fragen aufkommen und der Vertrag würde u. U. nicht durch gewunken. Ebenso beunruhigend ist zudem, dass laut unwatched.org der neue Entwurf <a href="http://www.unwatched.org/node/1998" target="_blank" title="unwatched.org - 19.06.2010 - Neues SWIFT-Abkommen so schlecht wie das alte">nicht besser ist als es der ursprüngliche</a> war.<br /></p> <br />
<p align="justify"><!-- s9ymdb:225 --><img width="258" height="215" alt="SWIFT" title="SWIFT-Abkommen ... und dann?" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/SWIFT.png" class="serendipity_image_right" />Liest man die Einführung des 22seitigen Vertragsentwurfs, wird man zunächst mit edelmütigen Absichten eingelullt.</p> <br />
<blockquote> <br />
<p align="justify">&quot;[The EU and the USA] DESIRING to prevent and combat terrorism and its financing, in particular by <strong>mutual sharing</strong> of information, as a means of protecting their respective <strong>democratic societies</strong> and <strong>common values</strong>, <strong>rights</strong>, and <strong>freedoms</strong>;&quot;</p> <br />
</blockquote> <br />
<p align="justify">&quot;<strong>Mutual sharing</strong>&quot; übersetzt man meines Wissens mit &quot;<strong>beider-/gegenseitigem Austausch</strong>&quot;. Vielleicht habe ich ja den Vertrag nicht aufmerksam genug gelesen, aber ich erinnere mich nur daran, gelesen zu haben, dass die EU den USA die SWIFT-Daten ihrer Bürger zur Verfügung stellt. Wie schaut es denn mit den US-Bankbewegungen aus? Stehen diese Informationen auch EuroPol zur Verfügung, wenn diese angefragt würden? Warum beschleicht mich das Gefühl, dass das kaum der Fall sein wird?</p> <br />
<p align="justify">&quot;<strong>Democratic societies</strong>&quot; sollen ja &quot;demokratische Gesellschaften&quot; sein. Wenn man sich die Definition von &quot;Demokratie&quot; mal ganz fein auf der Zunge zergehen lässt, könnte man&#160; - spätestens seit dem Lissabon-Vertrag - Schwierigkeiten dabei haben, unter allen beteiligten Staaten echte Demokratien zu finden.</p> <br />
<p align="justify">&quot;<strong>Common values</strong>&quot; - &quot;<strong>gemeinsame Werte</strong>&quot;. Wann hat sich jemand das letzte Mal die Mühe gemacht, die Wertesysteme (eigene und die anderer Nationen) in Augenschein zu nehmen und miteinander zu vergleichen. Selbst innerhalb der EU scheint es da schon große Unterschiede zu geben. Wie sieht es da mit den USA aus? Und ich rede nicht von Werten auf dem Papier, sondern von gelebten Werten.</p> <br />
<p align="justify">&quot;<strong>Common rights</strong>&quot; - &quot;<strong>gemeinsame Rechte</strong>&quot;. In diesem SWIFT-Vertrag sehe ich nicht, dass viele &quot;gemeinsame Rechte&quot; vorherrschen würden, sondern eher Rechte auf der Seite der USA und Pflichten auf der Seite der EU.</p> <br />
<p align="justify">&quot;<strong>Common freedoms</strong>&quot; - &quot;<strong>gemeinsame Freiheiten</strong>&quot;: Ich wage zu behaupten, dass in den meisten europäischen Staaten - oder Staaten der EU - mehr Freiheiten vorherrschen als in &quot;the Land of the Free&quot;, denn wohl kaum ein Land setzt so viele Geheimdienste gegen ihre eigene Bevölkerung ein. Obwohl ich einräumen muss, dass sich die Bundesregierung ja die größte Mühe gibt, möglichst mit den USA gleichzuziehen.</p> <br />
<blockquote> <br />
<p align="justify">&quot;SEEKING to enhance and encourage <strong>cooperation</strong> between the [USA and the EU] in the spirit of transatlantic <strong>partnership</strong>;&quot;</p> <br />
</blockquote> <br />
<p align="justify">Wie schon oben angeschnitten, sehe ich in <strong>Kooperation</strong> normalerweise <strong><u>gleichberechtigte</u> Partner</strong>. Beim SWIFT-Vertrag kann ich aber das Gefühl nicht abschütteln, dass der &quot;Big Brother&quot; <strong>hint</strong> USA die doch so kleine und unfähige EU übervorteilen will, indem er uns seine doch so gönnerhafte Hilfe bei der Terrorbekämpfung aufdrückt. Ich frage mich, hat Europa es nötig, auf diese Art und Weise gegängelt zu werden oder ist Europa erwachsen genug, auf sich selbst aufzupassen?</p> <br />
<blockquote> <br />
<p align="justify">&quot;RECALLING [...] that <strong>all</strong> States shall take the necessary steps to prevent the commission of terrorist acts, including the provision of early warning to other States by <strong>exchange of information</strong>; that States shall afford one another the <strong>greatest measure of assistance</strong> in connection with criminal investigations or criminal proceedings relating to the financing or support of terrorist acts;[...]&quot;</p> <br />
</blockquote> <br />
<p align="justify">Es geht so weiter. Während hier von <strong>allen</strong> beteiligten Parteien gesprochen wird (also die EU-Mitgliedsstaaten und die USA) und von &quot;<strong>Austausch von Informationen</strong>&quot;, sehe ich nicht, dass die EU in irgendeiner Weise profitiert. Der einzige Gewinner bei diesem Vertrag ist das Department of the Treasury der USA.</p> <br />
<p align="justify">Ich will hier jetzt nicht die gesamten 22 Seiten des Vertragsentwurfs übersetzen und zerpflücken. Ich legen jedem nahe, sich den <a title="Agreement between the EU &amp; the USA on the processing and transfer of financial messaging data from the EU to the USA for purposes of the TFTP" target="_blank" href="http://www.statewatch.org/news/2010/jun/eu-usa-draft-swift-agreement-com-final-2.pdf">Entwurf</a> (PDF) zu Gemüte zu führen und sich ein eigenes Bild zu machen.</p> <br />
<p align="justify">Die Quintessenz dieses Vertrages bleibt auf jeden Fall, dass wirklich ALLE grenzüberschreitenden Bankbewegungen im EU-Raum an die USA übermittelt werden sollen, <strong>unabhängig</strong> davon, ob ein <strong>Verdacht</strong> für eine Straftat besteht oder nicht. Und das diese Informationen ausschließlich in eine Richtung, von der EU in die USA, fließen werden. Ebenso bedenklich ist dabei, dass die Freigabe der zu übermittelnden Daten von Europol (der Exekutive) entschieden werden soll statt von einem Organ der Judikative. Das weckt unmittelbar Erinnerungen an die Sperrlisten von Zensursula, die ohne richterliche Überwachung vom BKA geführt werden sollen. Man wird das Gefühl nicht los, dass hier immer mehr die Gewaltenteilung untergraben werden soll.<br /></p> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/256-EU,-SWIFT-und-die-USA.html#extended">"EU, SWIFT und die USA" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        <dc:subject>überwachungsstaat</dc:subject>
<dc:subject>datenschutz</dc:subject>
<dc:subject>europa</dc:subject>
<dc:subject>gleichberechtigung</dc:subject>
<dc:subject>grundrechte</dc:subject>
<dc:subject>intransparenz</dc:subject>
<dc:subject>politik</dc:subject>
<dc:subject>usa</dc:subject>
<dc:subject>vorratsdatenspeicherung</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/257-Volksentscheid-zum-Nichtraucherschutz.html" rel="alternate" title="Volksentscheid zum Nichtraucherschutz" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-07T22:18:06Z</published>
        <updated>2010-07-08T08:04:27Z</updated>
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        <title type="html">Volksentscheid zum Nichtraucherschutz</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Es ist schon kurios, wie manche Leute das Ergebnis des Volksentscheids in Bayern zum Nichtraucherschutz auslegen.</p> <br />
<p>So liest man bei <a title="frank.geekheim.de - Because we can?" target="_blank" href="http://frank.geekheim.de/?p=706">frank.geekheim.de</a>: </p> <br />
<blockquote> <br />
<p>&quot;In einer Gesellschaft, in der ungesundes Verhalten des Einzelnen nicht mehr geduldet werden kann, weil er ja das Kollektiv der Zahlungspflichtigen schädigt, sind die Plompomplomschen Illusionen einer rundum besseren Gesellschaft durch ubiquitäre Datenverfügbarkeit endgültig geplatzt.<br /><br />Objektivierung und Effizienzwahn bei der Durchsetzung von Kleinstadtmoralvorstellungen sind nunmal die natürlichen Feinde von Freiheit und Glück.&quot;</p> <br />
</blockquote> <br />
<p align="justify">Werter Frank, es geht bei diesem Entscheid nicht um den Schutz des Rauchers vor sich selbst, sondern um den Schutz des Nichtrauchers vor dem Rauch des Rauchers. Ich bin mir zudem nicht mal sicher, ob ein Raucher das &quot;Kollektiv der Zahlungspflichtigen&quot; weitaus mehr schädigt als ein Nichtraucher, ist dessen Lebenserwartung doch statistisch gesehen kürzer, auch wenn sein Ableben u. U. etwas teurer kommt als das eines Nichtrauchers.</p> <br />
<p align="justify">Und wenn wir schon über Freiheit sprechen: Die Freiheit eines einzelnen <del>beginnt</del> endet dort, wo die des anderen beginnt. Und der Nichtraucher wie der Raucher hat das Recht auf körperliche Unversehrheit (<a title="GG Art. 2 Absatz 2" target="_blank" href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html">GG Art. 2 Absatz 2</a>). Ich denke, ein Nichtraucher gesteht einem Raucher dieses Recht eher zu als anders herum. Wenn der Raucher sich selbst schädigen will, steht ihm das natürlich frei, solang er dabei keinen Nichtraucher schädigt.<br /></p> 
            </div>
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        <dc:subject>benehmen</dc:subject>
<dc:subject>gesundheit</dc:subject>
<dc:subject>politik</dc:subject>
<dc:subject>toleranz</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/255-Jetzt-bekommen-es-die-Diebe-aber-mit-der-Angst-zu-tun.html" rel="alternate" title="Jetzt bekommen es die Diebe aber mit der Angst zu tun" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-20T11:10:06Z</published>
        <updated>2010-06-23T18:50:13Z</updated>
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        <title type="html">Jetzt bekommen es die Diebe aber mit der Angst zu tun</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Die Justizminister der Länder haben sich da was besonders Schlaues ausgekaspert [<a title="Quelle 1" target="_self" href="#JdL1">1</a>][<a title="Quelle 2" target="_self" href="#JdL2">2</a>].</p> <br />
<blockquote>Fahrverbot für &quot;kleinere&quot; Straftaten wie Diebstahl und Körperverletzung (das ist 'ne kleinere Straftat?? WTF?)</blockquote> <br />
<p> Sicher, das Diebstahl begehende und Menschen zusammenschlagende Prekariat wird sich völlig gesetzestreu an ein Fahrverbot halten, weil das ja SOFORT auffällt, wenn es dagegen verstößt. Und wie werden die bestraft, die erwischt werden? Müssen die dann zwei Wochen das Geschirr abspülen und kriegen Fernsehverbot? Besonders hart wird es wohl auch die treffen, die gar kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug besitzen.<br /></p> <br />
<p>Quellen:<br />[1] <a href="http://www.tagesschau.de/inland/fahrverbote102.html" target="_blank" title="tagesschau.de - 20.06.2010 - Fahrverbot als Strafe für Diebstahl?" name="JdL1">tagesschau.de</a><br />[2] <a title="Der Westen.de - 20.6.2010 - Auch bei Diebstahl bald Führerschein weg?" target="_blank" href="http://www.derwesten.de/incoming/Auch-bei-Diebstahl-bald-Fuehrerschein-weg-id3130262.html" name="JdL2">derwesten.de</a><br /> </p> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/255-Jetzt-bekommen-es-die-Diebe-aber-mit-der-Angst-zu-tun.html#extended">"Jetzt bekommen es die Diebe aber mit der Angst zu tun" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        <dc:subject>politik</dc:subject>
<dc:subject>reform</dc:subject>
<dc:subject>verkehr</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/253-Wie-realisiert-man-eigentlich-eine-Frauenquote.html" rel="alternate" title="Wie realisiert man eigentlich eine Frauenquote?" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-19T13:56:52Z</published>
        <updated>2010-06-20T12:00:52Z</updated>
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        <title type="html">Wie realisiert man eigentlich eine Frauenquote?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div align="justify"> <br />
<p><a class="serendipity_image_link" title="Emanzipation" href="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Emanzipation.png" target="_blank"><!-- s9ymdb:224 --><img width="90" height="110" class="serendipity_image_left" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Emanzipation.s9yThumb.png" title="Emanzipation" alt="Emanzipation" /></a>Kristina Schröder (CDU), unsere <a href="http://www.bmfsfj.de/" target="_blank" title="Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend">Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a>, wird im <a title="Handelsblatt.com - 14.06.2010 - Frauenquote: Die Wirtschaft muss weiblicher werden" target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frauenquote-die-wirtschaft-muss-weiblicher-werden;2600342;0">Handelsblatt</a> zitiert, sie wolle eine Frauenquote im Management von großen Unternehmen erzwingen. Die feminine Seite des Standard.at verpackt das in einen etwas schärferen <a title="die Standard.at - 14.06.2010 - Deutsche Ministerin droht Unternehmen mit Frauenquote" target="_blank" href="http://diestandard.at/1276413059200/Deutsche-Ministerin-droht-Unternehmen-mit-Frauenquote">Artikel</a>. </p> <br />
<p>Der Ansatz, dass weitaus mehr Frauen Einfluss auf die Führung großer Unternehmen haben sollten, leuchtet mir völlig ein und findet auch meine volle Zustimmung. ABER: Wie sollen diese Unternehmen solch eine Quote sinnvoll realisieren?</p> <br />
<p> In vielen Branchen wird das sicher wenig problematisch sein, weil generell auch mehr Frauen in diesen tätig sind und logischerweise mehr weibliches Personal vorhanden ist, das die Karriereleiter bis ins Management hinaufsteigen könnten. Aber wie steht es um Branchen, in denen der Frauenanteil generell sehr niedrig ist? Wie sollen solche Unternehmen solche Quoten erfüllen können? Man wird ja kaum weder mehr Frauen in diese Branchen pressen noch diese wenigen Frauen dann in den Vorstand treiben können.</p> <br />
<p>Mir ist schon klar, dass sich gewiss sehr viele Geschäftsführungen damit schwer tun, Frauen in ihrer Mitte aufzunehmen oder ihnen generell überhaupt Chancen einräumen, den Weg nach oben einzuschlagen und das es dort unbezweifelt Handlungsbedarf gibt. Ich bin absolut für Chancen<strong>gleichheit</strong> und gegen Bevorzugung. Aber neben der Ungleichbehandlung von Frauen in Unternehmen (im negativen Sinne) liest man auch des Öfteren, dass viele Frauen, obwohl fachlich absolut dazu fähig, lieber die Fäden aus dem Hintergrund ziehen und bewusst nicht im Blitzlichtgewitter stehen - und dabei ausgezeichnete Arbeit leisten. Was passiert also, wenn nicht genug Frauen ganz nach oben <strong>wollen</strong>? Wem wird dann die Schuld in die Schuhe geschoben?</p> <br />
<p>Ich sehe eher Potential zur Verbesserung, wenn man nicht die Quote per Gesetz regulieren wollte, sondern mehr Augenmerk darauf legt, dass Diskriminierung nicht mehr passiert, entweder unter Anwendung bestehenden Rechts oder durch neue, geeignete gesetzliche Regelungen. Der Weg nach oben sollte unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, spiritueller oder sexueller Neigung frei sein, aber nicht per Quote erzwungen werden.<br /></p> <br />
<p>Ich sehe da gewisse Parallelen zu einem Problem in der Piratenpartei. Dort ist die sogenannte &quot;Gender-Frage&quot; ein ständiger Quell der Verwirrung. Immer wieder werden Stimmen laut, es gäbe zu wenige Frauen in den verschiedenen Gremien. Aber wenn sich dann die Kandidaten für diverse Ämter zur Wahl stellen, finden sich weit weniger Frauen als Männer ein. Aber wie wählt man Frauen in ein Amt, wenn sich kein weiblicher Kandidat für diese Wahl findet?<br /></p> <br />
</div> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/253-Wie-realisiert-man-eigentlich-eine-Frauenquote.html#extended">"Wie realisiert man eigentlich eine Frauenquote?" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        <dc:subject>bundesregierung</dc:subject>
<dc:subject>gleichberechtigung</dc:subject>
<dc:subject>politik</dc:subject>
<dc:subject>toleranz</dc:subject>
<dc:subject>verordnung</dc:subject>
<dc:subject>wirtschaft</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/254-Der-Geist-von-Zensursula-geht-noch-um.html" rel="alternate" title="Der Geist von Zensursula geht noch um" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-19T23:18:03Z</published>
        <updated>2010-06-20T00:00:08Z</updated>
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        <title type="html">Der Geist von Zensursula geht noch um</title>
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                <div align="justify"> <br />
<p>Es ist echt kaum auszuhalten. Da bringt unsere Zensursula #notourpresident erst das <a href="http://bundesrecht.juris.de/zugerschwg/index.html" target="_blank" title="ZugErschwG - Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen">ZugErschwG</a> an den Start gegen jeden gesunden Menschenverstand und gegen den Willen des Volkes, ein Gesetz, das inzwischen in dieser Form offiziell keiner mehr will, und jetzt springt ihr heldenhaft (*sic*) der Ex-Christdemokrat (*sic*), jetzt Freidemokrat (*sic*) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ahrendt" target="_blank" title="de.wikipedia.org - Christian Ahrendt">Christian Ahrendt</a> in die Bresche und beantragt die Vertagung der Entscheidung über einen Ausspruch einer <a href="http://www.golem.de/1005/75236.html" target="_blank" title="golem.de - 19.6.2010 - Regierungsmehrheit verhindert Rüge gegen EU-Internetsperren">Subsidiaritätsrüge gegen die Kompetenzüberschreitung der EU</a> wegen deren Plänen für die Einführung von Internetsperren. Und wen sollte es wirklich wundern, sein Antrag auf Vertagung dieser wichtigen Entscheidung wird auf Grund einer schwarz-gelben Mehrheit angenommen.</p> <br />
<p>Das hat der Kollege ganz clever eingefädelt. Die Rüge kann damit nämlich nicht mehr rechtzeitig bei der EU gestellt werden. Ernüchternd ist dabei auch, dass Frau Bundesministerin für Justiz Sabine&#160; Leutheusser-Schnarrenberger, die ich eigentlich eher auf der Seite der Bürgerrechtler in der Causa Internetsperren gesehen hatte, auch zumindest kurz anwesend war und sich nicht berufen fühlte, den Finger zu heben und sich zu Wort zu melden.</p> <br />
<p>Danke, FDP, <strong>Ihr habt's mal wieder so richtig verbockt</strong>. Und Wahlversprechen soll man ja eh niemals Vertrauen schenken, insbesondere nicht von einem sogenannten Freidemokraten (abgeleitet von &quot;frei von Demokratie&quot;).</p> <br />
<p>Gut, dass ich mir dahingehend nichts vorzuwerfen habe, auch wenn der doch so nette FDPler am Infostand in meiner Straße am Vortag der Bundestagswahl 2009 noch meinte, er könne meine Stimme noch fangen, weil die FDP und die Piraten &quot;ja eigentlich das Gleiche erreichen wollten&quot;. Ich hätte ihm seine Flyer links und rechts um die Ohren hauen sollen, aber ich bin von Haus aus kein besonders gewalttätiger Mensch.<br /></p> <br />
</div> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>abzocke</dc:subject>
<dc:subject>überwachungsstaat</dc:subject>
<dc:subject>bundesregierung</dc:subject>
<dc:subject>freiheit</dc:subject>
<dc:subject>grundrechte</dc:subject>
<dc:subject>internet</dc:subject>
<dc:subject>stasi 2.0</dc:subject>
<dc:subject>verräterpartei</dc:subject>
<dc:subject>zensur</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/111-Stilblueten-der-UnRedlichkeit.html" rel="alternate" title="Stilblüten der (Un?)Redlichkeit" />
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            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2008-09-05T15:35:55Z</published>
        <updated>2010-06-19T17:06:52Z</updated>
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        <title type="html">Stilblüten der (Un?)Redlichkeit</title>
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                <p>Ich bin heute durch Freunde mal wieder auf ein interessantes Blog aufmerksam geworden. Einer der Artikel berichtet über die <a href="http://sexualintelligence.wordpress.com/2008/09/02/my-topless-italian-friend-americas-enemy/" target="_blank" title="Sexual Intelligence - My topless Italian friend - Amerca's enemy?">Erfahrung des amerikanischen Blog-Autors</a>, die er an einem Badestrand in (katholischen!) Italien machte. Dort zog nämlich seine italienische Bekannte einfach ihr Top aus (sie hatte nichts drunter an) und dort liefen nämlich die Frauen und Mädchen - man stelle sich das einmal vor!!! - oben ohne herum, die kleinen Kinder waren sogar völlig nackt. Er war völlig konsterniert und konnte kaum seinen Augen glauben, als all seine feuchten Jungenträume schlagartig in Erfüllung gingen.</p> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/111-Stilblueten-der-UnRedlichkeit.html#extended">"Stilblüten der (Un?)Redlichkeit" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <dc:subject>moral</dc:subject>
<dc:subject>usa</dc:subject>

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            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2010-06-18T19:47:39Z</published>
        <updated>2010-06-18T21:00:40Z</updated>
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        <title type="html">Fraktionszwang? Achnee, Fraktionsdisziplin</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify"><!-- s9ymdb:223 --><img width="110" height="110" class="serendipity_image_left" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/demokratie_weit_weg.s9yThumb.png" title="Demokratie ... nur mit einem Teleskop zu sehen" alt="Demokratie" />Ich lese gerade das <a title="SZ - 18.06.2010 - Dagmar Schipanski: So wurde ich als Wahlfrau entfernt" target="_blank" href="http://sueddeutsche.de/politik/bundespraesidentenwahl-dagmar-schipanski-so-wurde-ich-als-wahlfrau-entfernt-1.961699">Interview</a> der sueddeutsche.de mit Frau <a title="de.wikipedia.org - Dagmar Schipanski" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar_Schipanski">Dagmar Schipanski</a> über ihre Entfernung als Wahlfrau aus der Bundesversammlung durch ihre Landtagsfraktion in Thüringen. Sie wird also keine Stimme mehr bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten haben.</p> <br />
<p align="justify">Der Grund für diese Aktion ist schon ausreichend hanebüchen, hat sie doch nur verlautbaren lassen, dass sie beide bisher zur Wahl gestellte Kandidaten als tauglich für das Bundespräsidentenamt hält. Die Tatsache, dass sie sich nicht ganz offen gegen den Kandidaten von Rot-Grün, <a title="de.wikipedia.org - Joachim Gauck" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck">Joachim Gauck</a>, ausgesprochen hat, war wohl Grund genug.</p> <br />
<p align="justify"> Was mich aber viel mehr an dem Text irritiert, ist der Begriff &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktionszwang" target="_blank" title="de.wikipedia.org - Fraktionszwang"><strong>Fraktionszwang</strong></a>&quot;, denn dieser verstößt (in Deutschland) gegen <a href="http://bundesrecht.juris.de/gg/art_38.html" target="_blank" title="Art. 38 Absatz 1 Satz 2 GG">Artikel 38 Absatz 1 Satz 2</a> des Grundgesetzes. Interessant finde ich besonders den Hinweis im Wikipedia-Eintrag zum Fraktionszwang, dass &quot;[i]nsbesondere bei <strong>Gewissensentscheidungen</strong> (wie zum Beispiel bezüglich Schwangerschaftsabbruch und der Verlängerung der Verjährungsfrist von NS-Verbrechen) [...] durch die Fraktionsführung in der Regel die Abstimmungen freigegeben [werden] und jeder Abgeordnete [...] <strong>seine eigene Entscheidung fällen</strong> [<u><strong>muss</strong></u>].&quot;</p> <br />
<p align="justify">Dazu fallen mir zwei Dinge ein:</p> <br />
<ol> <br />
<li>Muss oder eher <u>darf</u> der/die Abgeordnete bei Abstimmungen, die sein/ihr Gewissen <u>nicht</u> &quot;belasten&quot;, keine eigene Entscheidung fällen, überlässt also das Denken und Entscheiden einfach jemand anderem?</li> <br />
<li>Wenn der Fraktionszwang offiziell und offensichtlich verfassungswidrig ist, warum gehört er dann zum politischen Alltag?</li> <br />
</ol> <br />
<div align="justify"> <br />
<p><!-- s9ymdb:222 --><!-- s9ymdb:222 --><img width="110" height="97" alt="Teleskop" title="Demokratie sehen? ... Dazu braucht's schon ein Teleskop" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/teleskop.s9yThumb.png" class="serendipity_image_right" />Mir leuchtet schon ein, dass eine Partei, wenn sie ihr Programm durchsetzen will, an einem Strang ziehen muss und dass sich so etwas in einem einheitlichen Verhalten bei Abstimmungen widerspiegelt. Aber genau hier sollte sich doch jede/r Abgeordnete intensiv überlegen, ob er/sie tatsächlich in der richtigen Partei respektive Fraktion ist, wenn er/sie sich immer der Meinung anderer unterwerfen muss, die über ihm/ihr stehen und meinen, den Ton ansagen zu müssen. Die Person, die sich so an Abstimmungen beteiligt, hat ihre <strong>Gewissen schon über Bord</strong> geworfen. Hier stellt sich die Frage, welche/r Bürger/in sich gerne von einem <strong>Gewissenlosen</strong> vertreten sehen möchte. Und ebenso sollte sich die Partei als solches Gedanken machen, ob sie ihren Mitgliedern Dinge/Entscheidungen abverlangen kann, die deren Gewissen belasten.</p> <br />
<p>Bei diesen Gedanken sehe ich Demokratie irgendwie nur noch durch ein Teleskop.<br /></p> <br />
</div> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Gewissen</dc:subject>
<dc:subject>Moral</dc:subject>
<dc:subject>Politik</dc:subject>
<dc:subject>toleranz</dc:subject>
<dc:subject>Verfassung</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/251-Es-wird-Zeit,-die-Anwaelte-von-der-Kette-zu-lassen.html" rel="alternate" title="Es wird Zeit, die Anwälte von der Kette zu lassen" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-16T23:23:03Z</published>
        <updated>2010-06-18T18:21:50Z</updated>
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        <title type="html">Es wird Zeit, die Anwälte von der Kette zu lassen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>yalla hat'nen <a title="The Independent - 4. Juni 2010 - Charges considered over L'Aquila earthquake" target="_blank" href="http://www.independent.co.uk/news/world/europe/charges-considered-over-laquila-earthquake-1991015.html">verrückten Artikel</a> gefunden und darüber <a title="IT nomad - 17.6.2010 - Maximum insanity - Scientists charged for not predicting earthquake" target="_blank" href="http://itnomad.wordpress.com/2010/06/17/maximum-insanity-scientists-charged-for-not-predicting-earthquake/">gebloggt</a>. Wenn man das liest, wird man erneut darin bestärkt, an der Menschheit zu zweifeln.</p> <br />
<p align="justify"><strong>In wenigen Worten</strong>: Einige überlebende Bürger der Stadt <a title="L'Aquila" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/L'Aquila">L'Aquila</a>, dass in 2009 von einem sehr schweren Erdbeben dem <del>Erdbogen</del> (sag das doch gleich, Kai) Erdboden gleich gemacht worden ist, werfen sieben Wissenschaftlern des italienischen Zivilschutzes vor,&#160; sie nicht rechtzeitig vor dem Erdbeben gewarnt zu haben.</p> <br />
<p align="justify">So traurig das Schicksal von L'Aquila auch sein mag, bleibt mir diese Klage unverständlich. Ich mag ja nicht auf dem aktuellsten seismologischen Wissenstand sein, aber soweit ich im Bilde bin, gibt es noch immer keine Methode, Erdbeben auch nur annähernd vorauszusagen. Die Seismologie beschränkt sich weiterhin auf die Analyse von vergangenen, aufgezeichneten Erdbeben und versucht, daraus Methoden für die Voraussage von Erdbeben zu erarbeiten.</p> <br />
<p align="justify">Zu besagter Klage fallen mir direkt einige kaum weniger verrückte Vergleich ein:</p> <br />
<ul> <br />
<li>Man verklage <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niels_Bohr" target="_blank" title="Niels Bohr">Niels Bohr</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein" target="_blank" title="Albert Einstein">Albert Einstein</a>, weil sie die Bevölkerung von Hiroshima und Nagasaki nicht über den bevorstehenden Nuklearschlag informierten.</li> <br />
<li>Man verklage Sir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton" target="_blank" title="Sir Isaac Newton">Isaac Newton</a>, denn der hat ja bekanntlich die Gravitation &quot;erfunden&quot;, ohne die die Atombomben gar nicht auf Hiroshima und Nagasaki hätten herabFALLEN können.</li> <br />
<li>Man verklage die führenden Statistikprofessoren, weil die mir auch in der letzten Woche mal wieder nicht die Lottozahlen der Samstagsziehung vorausgesagt haben. Ich glaube, sowas nennt man dann Nutzentgang.</li> <br />
<li>Und dann war da noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komet_Halley" target="_blank" title="Der Halley'sche Komet - nach Edmond Halley benannter Komet">Edmond Halley</a>, den man für die Ausrottung der Dinosaurier verantwortlich machen könnte</li> <br />
</ul><br /> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>bildung</dc:subject>
<dc:subject>deutsch</dc:subject>
<dc:subject>dinosaurier</dc:subject>
<dc:subject>englisch</dc:subject>
<dc:subject>natur</dc:subject>
<dc:subject>wissen</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/250-Liebe-oder-auch-nicht-T-Mobile.html" rel="alternate" title="Liebe (oder auch nicht) T-Mobile" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-14T11:54:44Z</published>
        <updated>2010-06-14T11:54:44Z</updated>
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        <title type="html">Liebe (oder auch nicht) T-Mobile</title>
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                <p>ich habe meinen Mobilfunkver<span style="color: #e20073;">T</span>rag bei Euch schon vor über einem Jahr gekündig<span style="color: #e20073;">T</span>, </p> <br />
<ul> <br />
<li><!-- s9ymdb:218 --><img width="143" height="184" class="serendipity_image_right" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/T-bag.png" />weil Ihr meine Da<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>en verkauf<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> und missbrauch<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span></li> <br />
<li>weil Eure <span style="color: #e20073;">T</span>eilzei<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>-Ho<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>liner, die wohl nebenbei noch für die GEZ Gebühren<br />
 ein<span style="color: #e20073;">T</span>reiben, mir auf den Nerv gehen und <br /></li> <br />
<li>weil Eure Gebühren unzei<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>gemäß und kaum konkurrenzfähig sind<br /></li> <br />
</ul> <br />
<p>und ha<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>e schon ein rech<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> ne<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>es, wenn auch ziemlich kurzes Gespräch mi<span style="color: #e20073;">T</span> einer Eurer Damen für Bauchpinselei und Kundenunzufriedenhei<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>, aber Ihr schein<span style="color: #e20073;">T</span> das Konzep<span style="color: #e20073;">T</span> einer Kündigung einfach noch nich<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> vers<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>anden zu haben.</p> <br />
<p>Heu<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>e Mi<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>ag ruf<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> doch <span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>a<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>sächlich schon wieder eine bei mir an - man beach<span style="color: #e20073;">T</span>e: mi<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> un<span style="color: #e20073;">T</span>erdrück<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>er Rufnummer, was meines Wissens<span style="color: #e20073;">T</span>ands nach inzwischen verbo<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>en is<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> - und schläg<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> mir kal<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>schnäuzig direk<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span> mal eine Verlängerung inklusive Frei-Handy respek<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>ive einer Gebührensenkung vor ... oder - nach einem kurzen Hinweis von meiner Sei<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>e - die Beach<span style="color: #e20073;">T</span>ung meiner al<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>en, aber immer noch gül<span style="color: #e20073;">T</span><span style="color: #e20073;"></span>igen Kündigung.</p> <br />
<p>Räum<span style="color: #e20073;">T</span> bi<span style="color: #e20073;">TT</span>e möglichs<span style="color: #e20073;">T</span> bald Eure Da<span style="color: #e20073;">T</span>enbank auf und bläu<span style="color: #e20073;">T</span> Euren <span style="color: #e20073;">T</span>elefon-Drückern ein, Kundenwünsche - zumindes<span style="color: #e20073;">T</span> im <span style="color: #e20073;">T</span>echnisch-möglichen Rahmen - zu beherzigen ... und lass<span style="color: #e20073;">T</span> mich ENDLICH in RUHE!!<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Datenschutz</dc:subject>
<dc:subject>kundenorientiert</dc:subject>
<dc:subject>MagenTa</dc:subject>
<dc:subject>Mobilfunk</dc:subject>
<dc:subject>Spam</dc:subject>
<dc:subject>telekommunikation</dc:subject>

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            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-10T20:22:35Z</published>
        <updated>2010-06-14T10:49:49Z</updated>
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        <title type="html">Mail und Mac-Users</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px;"> <br />
<div class="serendipity_imageComment_img"><a class="serendipity_image_link" title="Help-Tweet" href="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Mail_Clients_for_Mac_Users.png" target="_blank"><!-- s9ymdb:217 --><img width="110" height="54" class="serendipity_image_right" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Mail_Clients_for_Mac_Users.s9yThumb.png" title="Help-Tweet" alt="Help-Tweet" /></a></div> <br />
<div class="serendipity_imageComment_txt">Thunderbird ist scheinbar nicht intuitiv genug</div> <br />
</div>Hmm, irgendwie fühle ich mich in meiner Ansicht gegenüber Obst-Verwendern mal wieder bestätigt. 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>internet</dc:subject>
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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
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        <published>2010-06-03T17:11:46Z</published>
        <updated>2010-06-03T21:44:20Z</updated>
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        <title type="html">Bundespräsidenten-Poker</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify">Der Besetzungspoker um das Amt des Bundespräsidenten geht weiter. Nun fühlt sich Ministerpräsident von Niedersachsen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff" target="_blank" title="de.wikipedia.org - Christian Wulff">Christian Wulff</a> (CDU) dazu berufen, sich der Bundeskanzlerin als Nachfolger für den zurückgetretenen Horst Köhler anzubieten.</p> <br />
<p align="justify">Mir kommt es jetzt so vor, als würde man versuchen, den Teufel mit dem Belzebuben auszutreiben, nachdem Ursula von der Leyen doch - glücklicherweise - zuviel Gegenwind aus vielerlei Lager ins Gesicht bließ. Selbst aus dem Lager der FDP kam ein Aufschrei der Ablehnung. Auf Telepolis findet sich ein netter <a title="Telepolis - Jens Berger 02.06.2010 - Politisches Leyen-Spiel" target="_blank" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32741/1.html">Artikel</a>, der umschreibt, warum Ursula von der Leyen bei weitem die schlechteste Anwärterin für das angestrebte Amt ist.</p> <br />
<p>Da fühlt man sich als in Oberbayern lebender natürlich herausgefordert, sich doch ein genaues Bild über den Aspiranten zu machen. Aber was man dann so findet, ist nicht wirklich beruhigend.</p> <br />
<p align="justify"><a href="http://blog.esowatch.com/?p=1543" target="_blank" title="EsoWatch - 3.6.2010 - Christian Wulff – wer schützt uns vor einem evangelikalen Bundespräsidenten?">EsoWatch</a> weist dezent darauf hin, dass Christian Wulff eher dem evangelikalen, also christlich-fundamentalistischen Lager zuzuordnen ist. Als Angehörigen des Kuratoriums von &quot;<a href="http://www.prochrist.org" target="_blank" title="Pro Christ">Pro Christ</a>&quot; darf man wohl kaum davon ausgehen, dass man von Christian Wulff Unparteilichkeit, Toleranz und Weltoffenheit erwarten darf. Ich denke, ich stehe nicht allein mit meiner Meinung, dass die weitere Ausbreitung des religiösen Fundamentalimus jeglicher Art kaum zur Verbesserung unserer Lebensumstände beitragen kann. Und ich will definitiv keinen religiösen Fundamentalisten im höchsten Amt des Staates.</p> <br />
<p align="justify">Auch das Demokratieverständnis von Christian Wulff scheint weniger stark ausgeprägt zu sein, sonst hätte er sicher nicht 2005 den Big Brother Award in der Kategorie Behörden &amp; Verwaltung für seine herausragende Leistung bei der <a title="Big Brother Award 2005 - Zerschlagung der Datenschutzaufsicht in Niedersachsen" target="_blank" href="http://www.bigbrotherawards.de/2005/.gov">Zerschlagung der Datenschutzaufsicht in Niedersachsen</a> erhalten. Ein Einhaltung von Datenschutzrichtlinien scheint für den Präsidentenaspiranten von nachrangiger Wichtigkeit zu sein. Man möge sich ein paar Gedanken darüber machen, warum jemand sich in dieser Weise einsetzt.</p> <br />
<p align="justify">Alles in Allem sehe ich in Christian Wulff nicht die Eigenschaften, die ich der Person des Bundespräsidenten wiederfinden möchte.<br /></p> 
            </div>
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        <dc:subject>bible belt</dc:subject>
<dc:subject>Datenschutz</dc:subject>
<dc:subject>Fundamentalismus</dc:subject>
<dc:subject>Gott</dc:subject>
<dc:subject>Kreationismus</dc:subject>
<dc:subject>Moral</dc:subject>
<dc:subject>Religion</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/247-Die-Farce-um-die-Bundespraesidentinnenschaft.html" rel="alternate" title="Die Farçe um die Bundespräsident(innen)schaft" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-06-02T21:18:06Z</published>
        <updated>2010-06-03T14:48:52Z</updated>
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        <title type="html">Die Farçe um die Bundespräsident(innen)schaft</title>
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                <p align="justify"> </p> <br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 442px;"> <br />
<div class="serendipity_imageComment_img"><a class="serendipity_image_link" title="Not my president" href="http://www.3dsupply.de/products/788-not-my-president/" target="_blank"><!-- s9ymdb:216 --><img width="442" height="389" class="serendipity_image_right" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Zensursula-Not_my_president.png" title="Not my president" alt="Not my president" /></a></div> <br />
<div class="serendipity_imageComment_txt">NOT MY PRESIDENT<br />
(3dsupply.de)</div> <br />
</div>Man mag ja zum Ex-Bundespräsidenten <a title="Dr. Horst Köhler - Bundespräsident von 2004 bis 2010" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_K%C3%B6hler">Dr. Horst Köhler</a> stehen, wie man will ... er war sicher nicht der beste Bundespräsident, den wir je hatten (ich denke, <a title="Dr. Richard von Weizsäcker - Bundespräsident von 1984 - 1994" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Weizs%C3%A4cker">Dr. Richard von Weizsäcker</a> kommt der Sache ziemlich nahe), aber wenn ich mir jetzt ansehe, wen die regierende Koalition uns nun unterschieben will, packt mich das kalte Grauen.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<p> </p> <br />
<p align="justify"><a title="Ursula von der Leyen" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen">Dr. Ursula - besser bekannt als <strong>Zensursula</strong> - von der Leyen</a>, berühmt-berüchtigt für ihre Eskapaden als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Vorreiterin für die Einrichtung einer Zensurinfrastruktur für das Internet, der Schrecken jedes Anhängers der freien, demokratischen Grundordnung (nicht zu verwechseln mit Mitgliedern der FDP) und eines jeden Bürgerrechtlers.</p> <br />
<p align="justify">Wie kommt die schwarz-gelbe Führung auf das schmale Brett, diese verbohrte, dem Creationismus nahestehende, für sachliche Argumentation völlig unzugängliche Frau bar jeglicher Toleranz wäre eine adäquate Kandidatin für das Amt unseres Staatsoberhaupts?</p> <br />
<p align="justify">Auch wenn dieses Amt weit weniger Macht inne hat als das des/der BundeskanzlerIn, so ist es doch noch lange nicht ohne Belang. Dies ist übrigens - wie ich erst kürzlich nochmals von einem Politikwissenschaftler hörte - auf das Übermaß an Macht und dessen Missbrauch durch den &quot;Kaisernachfolger&quot; Paul von Hindenburg zurückzuführen, der seine Macht in die Hände der Nazis legte - und damit den Gründervätern unserer Bundesrepublik nahelegte, diesen Fehler nicht noch einmal zu begehen.</p> <br />
<p align="justify">Nichtsdestotrotz, so machtlos dieses Amt auch erscheinen möge, es sollte mit einer integren Persönlichkeit besetzt werden, die über dem Parteienklüngel steht und Angelegenheiten von allen Seiten zu betrachten und beurteilen vermag. Wenn sich einer meiner Leser Zensursula in der Stellung vorstellen kann, möge sie/er das in einem ausführlichen Kommentar erläutern. Ich bin schon sehr gespannt.<br /></p> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/247-Die-Farce-um-die-Bundespraesidentinnenschaft.html#extended">"Die Farçe um die Bundespräsident(innen)schaft" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        <dc:subject>überwachungsstaat</dc:subject>
<dc:subject>freiheit</dc:subject>
<dc:subject>fundamentalismus</dc:subject>
<dc:subject>kreationismus</dc:subject>
<dc:subject>piratenpartei</dc:subject>
<dc:subject>stasi 2.0</dc:subject>
<dc:subject>widerstand</dc:subject>
<dc:subject>zensur</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/246-UEber-das-Leben-....html" rel="alternate" title="Über das Leben ..." />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-28T23:31:29Z</published>
        <updated>2010-05-28T23:49:01Z</updated>
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        <title type="html">Über das Leben ...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Ich kann ja verstehen, dass man mal 'nen schlechten Tag hat ... hatte ich auch schon. Sowas kann einen ganz schön runterziehen.</p> <br />
<p>Aber wenn man unbedingt meint, nu isses dann doch genug, warum springt man nicht von 'ner Skulptur auf den Osterinseln oder in eine Papiermühle? In beiden Fällen stünde man am nächsten Tag in der Bild-Zeitung ... auf die eine oder andere Weise.</p> <br />
<p>Aber nee, heute war mal wieder jemand besonders clever und meinte, sich unbedingt kurz hinter Pasing im Gleisraum würfeln lassen zu müssen. Und dafür hab ich echt kein Verständnis. Nur weil das eigene Leben vielleicht doch nicht so rund gelaufen ist wie man es sich gerne gewünscht hätte, muss man nicht einigen Tausend Leuten den Abend verderben ... und den Heimweg um 90+ Minuten verlängern. Ich finde, es gibt weitaus sozialverträglichere Methoden, aus dem Leben zu treten.</p> <br />
<p>Also, liebe Suizidgefährdeten, redet bitte nochmal mit Euren Therapeuten und denkt darüber nach, ob Ihr sovielen Leuten so'nen Mist antun wollt. Die Polizei, Notärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und Lokführer werden es Euch ganz besonders danken, die Fahrgäste wahrscheinlich kaum weniger.</p> <br />
<p>P. S.: Es hatte ein Gutes: Ich bin fast fertig mit Sir Terry Pratchetts &quot;MORT&quot; - A Discworld Novel.<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>öpnv</dc:subject>
<dc:subject>benehmen</dc:subject>
<dc:subject>disc world</dc:subject>
<dc:subject>s-bahn</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/245-Wie-man-verschluesselte-Dateien-unter-Windows-findet.html" rel="alternate" title="Wie man verschlüsselte Dateien unter Windows findet" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-28T11:07:08Z</published>
        <updated>2010-05-28T11:07:08Z</updated>
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        <title type="html">Wie man verschlüsselte Dateien unter Windows findet</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div align="justify"> <br />
<p>Heute war ich in der ungünstigen Situation, verschlüsselte Dateien zu finden, von denen ich nicht wusste, wo sie waren. Nunja, hört sich 'n stückweit logisch an.</p> <br />
<p>Aber ich erwähne das nochmal explizit, denn so schlaue Seiten wie <a title="Windows Reference - How to find encrypted files in Windows XP" target="_blank" href="http://www.windowsreference.com/encryption/how-to-find-encrypted-files-in-windows-xp/">Windows Reference</a> machen nicht zwingend diesen mentalen Sprung. Ich habe mich also dann um eine eigene Lösung bemüht. Und &quot;bemüht&quot; trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf, wenn man sich ansieht, welch steinigen Weg man beschreiten muss, um zum Ziel zu gelangen. </p> <br />
</div> <br /><a href="http://s9y.oltmanns.name/archives/245-Wie-man-verschluesselte-Dateien-unter-Windows-findet.html#extended">"Wie man verschlüsselte Dateien unter Windows findet" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <dc:subject>Frickelei</dc:subject>
<dc:subject>Windows</dc:subject>

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            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-27T20:02:44Z</published>
        <updated>2010-05-27T20:02:44Z</updated>
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        <title type="html">Far east expansion - or: Mail from Margaret</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div align="justify"><br />
<p><br />
<div style="width: 110px;" class="serendipity_imageComment_right"><br />
<div class="serendipity_imageComment_img"><a href="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Mail_from_Margaret.png" title="Mail from Margaret" class="serendipity_image_link"><!-- s9ymdb:214 --><img width="110" height="104" alt="Mail from Margaret" title="Mail from Margaret" src="http://s9y.oltmanns.name/uploads/mediadata/Mail_from_Margaret.s9yThumb.png" class="serendipity_image_right" /></a></div><br />
<div class="serendipity_imageComment_txt">Mail from Margaret</div><br />
</div>I received a mail from Margaret. She hasn't been writing very often, though. In fact, this was the first time. But she always write in a very polite style. ... I assume.<br />
</p><br />
<p>But read for yourself. I wonder how probable it would appear for some specific Chinese Mr. John Wang to acquire a few domains with a very, very German name to be registered for several Chinese TLDs and SLDs. But well, one should never stop wondering, right?<br /></p><br />
</div> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Abzocke</dc:subject>
<dc:subject>chinesisch</dc:subject>
<dc:subject>englisch</dc:subject>
<dc:subject>internet</dc:subject>
<dc:subject>Spam</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/243-Gesellschaftsfaehig-oder-nicht,-das-ist-hier-die-Frage.html" rel="alternate" title="Gesellschaftsfähig oder nicht, das ist hier die Frage" />
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            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-24T08:37:26Z</published>
        <updated>2010-05-24T08:37:26Z</updated>
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        <title type="html">Gesellschaftsfähig oder nicht, das ist hier die Frage</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p align="justify">Ich darf heute arbeiten. Heute, am Pfingstmontag, wird an der Börse gehandelt, also ist unsere &quot;Ops&quot; besetzt ... heute mal durch mich. Ich bin gewissermaßen ein Ops-Besetzer, aber das ist völlig legal.</p><br />
<p align="justify">Nun, um die Ops besetzen zu können, fuhr ich wie jeden Arbeitstag mit der S- und U-Bahn ins Büro. In der U-Bahn meinte jemand, sein Handy wäre ideal, um den Rest der Mitfahrer zu beschallen, frei nach dem Motto &quot;Meine Nachbarn hören gute (Anm. d. Red.: in diesem Fall schlechte) Musik, ob sie wollen oder nicht!&quot;.</p><br />
<p align="justify"> Ich hab ihn dann mal gefragt, was er vom Konzept &quot;Kopfhörer&quot; so hält. Es erschien ihm scheinbar als totale Innovation, denn ich musste es ihm erst in wenigen kurzen, leicht verständlichen Sätzen nahebringen. Er meinte, wir könnten auch gerne (vom S-Bahn-Geschoss) nach oben gehen, um das an der frischen Luft auszudiskutieren, worauf ich ihm aber vorschlug, wir könnten das Thema auch gerne in voller Tiefe unten im U-Bahn-Geschoss breitklopfen, da ich immerhin auf dem Weg zur Arbeit wäre, worauf er dann auch einging.</p><br />
<p align="justify">Im Laufe des kurzen Gesprächs ... oder nennen wir es lieber &quot;verbalen Schlagabtauschs&quot; kam er irgendwie vom Thema &quot;Mein Handy ist lauter als Deins&quot; ab und meinte, er würde sicher mehr Steuern zahlen als ich &quot;HartzIV-Empfänger&quot;. Mich beschlich augenblicklich das dumpfe Gefühl, ich kleide mich etwas zu léger. Nun, ich kam nicht mehr dazu, ihm meinen letzten Steuerbescheid vorzulegen, da ihm noch auf der Rolltreppe die Argumente (und die Musik auf seinem Handy) ausgingen.</p><br />
<p align="justify">Es ist aber doch sehr interessant, wie leicht man wildfremde - mehr oder weniger gesellschaftsfähige - Menschen näher kennenlernen kann, nur weil man der einzige in der U-Bahn ist, der es wagt, darauf hinzuweisen, dass das Gejammere aus diesem Ghettoblaster für Arme nicht jedermanns Geschmack trifft.</p><br />
<p><br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>ÖPNV</dc:subject>
<dc:subject>Benehmen</dc:subject>
<dc:subject>freiheit</dc:subject>
<dc:subject>Rolltreppe</dc:subject>
<dc:subject>U-Bahn</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/242-Ich-sollte-die-Branche-wechseln.html" rel="alternate" title="Ich sollte die Branche wechseln" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-16T21:49:18Z</published>
        <updated>2010-05-16T21:49:18Z</updated>
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        <title type="html">Ich sollte die Branche wechseln</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p><br />
Also, ich mag ja meinen Job. Aber in anderen Branchen scheint man ja doch um einiges besser zu verdienen. Zum Beispiel bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Denn wenn man so liest, was die <a href="http://www.dnews.de/nachrichten/wirtschaft/222996/rechnungshof-kritisiert-luxusvergutungen-bundesagentur-.html" target="_blank" title="Dnews.de - 15.05.2010 - Rechnungshof kritisiert Luxusvergütungen bei Bundesagentur">Presse</a> so zu berichtet hat, kann man sich dort eine goldene Nase verdienen.</p> <br />
<p>Gut, mit nur 13.300 € monatlich muss man sich natürlich schon etwas einschränken, aber irgendwie kommt man damit sicher auch über die Runden.</p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>Abzocke</dc:subject>
<dc:subject>amtsmissbrauch</dc:subject>
<dc:subject>Moral</dc:subject>

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        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-04-13T21:52:54Z</published>
        <updated>2010-04-13T21:52:54Z</updated>
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        <title type="html">Keine Hygiene ist auch nur Selbstverteidigung</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>Als ich heute nach der Arbeit an der Bushaltestelle stand, fielen mir zwei ... nennen wir sie 'Herren' auf, die im Wartehäuschen saßen und sich unterhielten. Auffällig war aber weniger die Tatsache, dass sie dort saßen, sondern eher deren Ausdünstungen, die ich leider auch in ca. 8 m Entfernung gegen den Wind wahrnehmen konnte.</p> <br />
<p>Ich dachte mir: &quot;<strong>Es ist ja nicht der Gestank, ... es ist das Brennen in den Augen!</strong>&quot;</p> <br />
<p>Da fragt man sich aber auch, was muss man essen (oder wahrscheinlich eher trinken) und wie lange darf man sich nicht waschen, um solch ein Aroma zu verbreiten? Und das mitten in München!</p> <br />
<p>Sie stiegen dann auch noch in den gleichen Bus ein. Ich habe selten soviele grünlich-blaue Gesichter in einem Bus gesehen. Bei denen, die aussteigen durften, konnte man förmlich hören, wie sie außerhalb des Busses durchschnauften. Und als die beiden Hygieneignoranten endlich ausstiegen, war stummer Applaus zu vernehmen.</p> <br />
<p>Bei Busmitreisenden mit solchen Emissionen spielt man in der Tat doch wieder mit dem Gedanken, auf irgendwelche vermeidbaren CO<sub>2</sub>-Emissionen zu pfeifen und sich wieder ein Auto zu kaufen. Solche Leute sind sicher maßgeblich schuldig am &quot;global warming&quot;!<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>ÖPNV</dc:subject>
<dc:subject>ekel</dc:subject>
<dc:subject>Gesundheit</dc:subject>
<dc:subject>klima</dc:subject>
<dc:subject>umwelt</dc:subject>

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        <link href="http://s9y.oltmanns.name/archives/240-Nation-a-reading-experience.html" rel="alternate" title="Nation - a reading experience" />
        <author>
            <name>Ralf Oltmanns</name>
                    </author>
    
        <published>2010-02-05T20:29:39Z</published>
        <updated>2010-02-05T20:29:39Z</updated>
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        <title type="html">Nation - a reading experience</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>I just finished &quot;Nation&quot; by Sir Terry Pratchett ... once again an amazing book.</p> <br />
<p>I thought I'd love &quot;Night Watch&quot; for being such a brilliant, thrilling 'whodunit' with so many unexpected turns and an even more unexpected ending - exactly how I would've liked it to end without knowing it when the story unfolds. Then again, I loved &quot;Monstrous Regiment&quot;, which is - I think - the best war story I've ever read (who'd expect you to almost smile your head off reading a war story?).</p> <br />
<p>Well, &quot;Nation&quot; is once again a brilliantly told story (it's got nothing to do with Discworld, mark my word). It's philosophy made easily understood, very subtle, so that noone could put a finger on it. It even has some - kind of 'transparent' - romance in it.</p> <br />
<p>Anyway, &quot;Nation&quot; gets an A++ ... or a 12 on a scale of 10. For whom ever read a Terry Pratchett novel this is (another?) must-read.<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>englisch</dc:subject>
<dc:subject>Literatur</dc:subject>
<dc:subject>Terry Pratchett</dc:subject>

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