Friday, December 17. 2010
In der Natur war (ist?) der Winter eigentlich immer die Zeit, wo sich die Spreu vom Weizen getrennt hat. Wer zu schwach war, wachte im Frühjahr als Tiefkühlware wieder auf, meist im Magen eines robusteren Zeitgenossen.
Auch unsere Deutsche Bahn überprüft ihre Infrastruktur sehr selektiv im Winter. Leicht werden Schwachstellen gefunden, die in den wärmen Jahreszeiten gerade noch so durchgeschlüpft sind.
Am Montag verstarb ein geschwächter S-Bahntriebwagen im Tunnel der Münchner Stammstrecke und legte den gesamten S-Bahnverkehr für Stunden lahm. Am Mittwoch zerlegte es eine Oberleitung an der Donnersbergerbrücke, auch dieser Schaden wurde erst nach über vier Stunden behoben, Tausende der MVV-Kunden testeten die Isolationskapazität ihrer Winterbekleidung bis ans und über das Limit. Und heute hat eine Signalstörung an der Hackerbrücke wieder einmal dafür gesorgt, dass sich die Bäckereigeschäfte an den S-Bahnhöfen über erhöhten Absatz von großen heißen Schokoladen und zuckerreichem Backwerk erfreuen konnten.
Ein wenig zynisch kam mir auch der etwa sechs Meter lange Heizkörper unter der Bank im Lochhausener S-Bahnhof vor, dessen Rippen gefühlte -3°C warm waren.
Sehr schön sind dann auch die immer wiederkehrenden Durchsagen zu den Verspätungen der doch so erwarteten Züge. "Die S3 Richtung Mammendorf, planmäßige Abfahrt 17:54 Uhr, verspätet sich um ca. [5 | 10 | 15] Minuten!" Fast ermutigend klang dann die nächste Durchsage "Die S3 Richtung Mammendorf, planmäßige Abfahrt 18:14 Uhr, verspätet sich um ca. 5 Minuten!" ... WAS? Nur noch 5 Minuten?? Cool! Und dann merkt man, dass die Bahn, auf die man ja schon 35 Minuten wartet, soeben ausgefallen ist und schon die nächste S-Bahn wieder 5 Minuten verspätet ist. Aber bis dahin ist man eh schon fast eingefroren.
Noch drei Wochen dieser Art und ich kaufe mit 'nen Yeti als Haustier.
Achja, zum Thema Pünktlichkeit meinte der Verkäufer in der Bäckerei dann nur: "Also, mit der Preiserhöhung der S-Bahn-Tickets zum 13.12.2010 war die Bahn pünktlich wie die Maurer."
Monday, December 13. 2010
Irgendwie bin ich gerade ein stückweit sauer ... wütend trifft's besser. Und da bin ich heute Abend ganz sicher nicht der Einzige im Großraum München.
Denn während mal wieder die Preise für die S-Bahn erhöht wurden, wurde dafür an der Service-Qualität weiter gespart. Nuja, es ist ja nicht völlig unverständlich, denn das Prestige-Objekt S21, dass sich die Bahn unter Stuttgart pflanzen will und das die Baden-Württemberger noch weit ins 22. Jahrhundert verfluchen werden, muss ja irgendwie finanziert werden. Bei den bisher veranschlagten 4 + x Mrd. € wird es ja wohl 100%ig nicht bleiben. (Wenn die 6,5 Mrd. € überschritten sind, sprechen wir uns nochmal).
Heute standen sämtliche Kunden des MVV in S-Bahnhöfen zur oder auf der Stammstrecke und haben laut geflucht oder sehr verzweifelt dreingeschaut. Denn wegen "einer größeren Störung im Tunnel" fuhren nämlich überhaupt keine Züge mehr durch denselbigen. In keine Richtung. Wer Glück hatte, war am Hauptbahnhof gestrandet, von dem aus man sich - wenn man nach Osten wollte - noch mit der U-Bahn zum Ostbahnhof retten konnte, von wo aus wieder Züge fuhren oder - wenn man nach Westen oder Süden wollte - auf den Flügelbahnhof flüchten konnte, wo sich in kürzester Zeit über 1000 Fahrgäste einfanden, um auf einige wenige S-Bahnen oder - wie ich - auf eine Regionalbahn nach Mittenwald verteilt wurden. Ich könnte wetten, dass diese Züge durch die Bank weg alle ihre Maximalanzahl von erlaubten Fahrgästen leicht überschritten.
Besonders interessant war, dass am Flügelbahnhof nur genau ein einziger Mitarbeiter der Deutschen Bahn vorzufinden war: ein mutiger Zugbegleiter aus der Regionalbahn nach Mittenwald, der den Leuten zurief, wer nach Pasing wolle, solle sich schnell einen Platz in seinem Zug suchen. Ansonsten war da gähnende Leere im BeZUG auf Bahnmitarbeiter, die die Krise irgendwie in geregelte Bahnen hätten lenken können.
Auffällig ist auch, dass gerade heute der Fahrplan umgestellt worden ist. Ob das mit der "größeren Störung" im Tunnel im Zusammenhang steht, überlasse ich mal der Phantasie der geneigten Leser. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Wartungsintervalle für die S-Bahn-Züge immer weiter gestreckt werden. Und hier hat wohl mal wieder einer der Züge das Limit überzogen.
Sunday, November 21. 2010
Hat mal jemand einen günstigen Anbieter für diese Ausrüstungen der Sprengmittelräumdienstleute für mich?
Ich muss ja morgen wieder mit der S- und U-Bahn und dem Bus zur Arbeit. Da sitzen ja immer so viele seltsamen aussehende Leute drin, deren Sprache ich nicht verstehe. Und die haben Tüten, Taschen und Rucksäcke dabei. Und ich muss ja auch im Münchner Hauptbahnhof umsteigen. Das kann mir doch ungeschützt niemand zumuten.
Friday, November 19. 2010
Wenn ich nicht eh gerade krank wäre, wäre ich sicher heute auch nicht aus dem Haus gegangen. Ich meine, schaut Euch doch mal um. Also, mir ist das alles inzwischen viel zu gefährlich.
Zuerst diese Kofferbombe in Windhoek (Namibia). Also, da muss man doch schon Angst kriegen. OK, das war gar keine richtige Bombe, sondern nur so ein Realtest-Koffer, den wahrscheinlich eine nicht näher benannte deutsche Behörde da in Umlauf gebracht hat, um der Terrorangst ein bissl Vorschuss zu geben. Ich frage mich aber schon, warum das direkt einen Tag nach Karl Thomas de Maizières Terrordrohungen passiert ist. Hätte diese Behörde nicht etwas mehr Geduld aufbringen können? Ein bisschen unglaubwürdig macht sie sich damit doch.
Und dann diese vielen versteckten Bomben, die in den letzten 24 Stunden gefunden wurden. n-tv berichtet über eine verdächtige Tüte am Hannoveraner Hauptbahnhof (OK, war eigentlich gar nicht so wirklich 'ne Bombe, aber egal) und dann die Kofferbombe im ICE 609 von Kiel nach Basel in Düsseldorf (OK, da waren auch nur Kleidungsstücke drin). Und dann dieses verdächtige Päckchen in der sachsen-anhaltinischen Metropole Köthen (Anhalt), einem der bedeutendsten und lohnenswertesten Terrorziele nach dem Reichstag, dem Frankfurter Flughafen und dem Deutschen Museum. Die Welt berichtet auch noch über eine Druckerpatrone in Berliner Goethestraße (na, das hört sich doch wenigstens schon mal nach Munition an!!).
Bei so vielen gefährlichen Gegenständen soll man sich noch aus dem Hause wagen? Ich weiß noch gar nicht, wie ich meinem Arbeitgeber am Montag erklären soll, dass ich mich nicht mehr in die S-Bahn traue. Die hält ja immerhin im Münchner Hauptbahnhof. Und die Wahrscheinlichkeit, den lebend zu betreten UND auch wieder zu verlassen, schrumpft ja wohl von Minute zu Minute. Und dann geht's ja auch noch mit der U-Bahn weiter!!!
Immerhin nähert sich das Ende... Ok, das Ende des Monats. Glücklicherweise sollen die Attentate ja bis Ende November über die Bühne sein. Ich freu mich schon auf den Dezember.
Aber lasst mich noch eines loswerden: An alle, die mich kannten (falls es mich vorzeitig erwischt): Ich hab Euch alle mehr oder weniger gemocht. 
Achso, stimmt, da war noch was. Mit der Vorratsdatenspeicherung würden wir uns all diesen Gefahren natürlich nicht ausgesetzt sehen. Dann wüssten nämlich unsere Sicherheitsbehörden gewissermaßen schon im Voraus, wer Realtest-Koffer in Namibia ins Spiel bringt oder wer Päckchen an Imbissbuden deponiert. (Obwohl ich das mit dem Windhoek-Koffer ja eher auf mal wieder mangelhafte Kommunikation zwischen unseren vielen Sicherheitsbehörden zurückführen würde ... oder auf eine wohl dosierte Blindheit auf einem bestimmten Auge).
[Update: 19.11.2010 21:11]
Laut heute.de wurde die Windhoeker Kofferbombe von der heute 80jährigen Oma eines Larry Copello aus Kalifornien gebaut, der unter anderem vor allem für US-Behörden Realtest-Koffer bastelt. WAY TO GO, GRANMA!
Saturday, September 25. 2010
ich habe gerade Besuch aus Aachen. Sie will mal wieder auf die Wiesn. Dem sollte nichts im Wege stehen, ich hab je genug Platz und 'ne breite Schlafcouch.
Also ging's heute raus, ab mit der S3 bis zur Hackerbrücke und dann ins Hacker-Pschorr Bräuhaus, da ihre Freundin, die wir dort treffen sollten, schon hatte durchblicken lassen, dass die Zelte auf der Wiesn alle schon zu sind. Das ist auch wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es hier gerade mal 13°C hat und es vor sich hin nieselt. Nichtsdestotrotz war der Strom der Menschen auf die Theresienwiese eher normal als dünn.
Dann saßen wir da am Tisch, den ihre Freundin freigekämpft hatte, neben zwei etwas "festeren" Maderln in Dirndln, deren Blicke schon leicht glasig waren, und ließen es uns gut geht bei Brathendl, Riesenschnitzel und einer Maß, die im Hacker-Pschorr Bräuhaus übrigens im ¾l ausgeliefert wird (sicher eine wohltätige Schutzmaßnahme gegen übermäßigen Alkoholmissbrauch). Soweit war's ja ganz nett.
Aber: Italien muss relativ menschenleer sein, denn - wen würde es verwundern, es ist immerhin italienische Woche auf der Wiesn - die vorherrschende Sprache ist ein etwas verwaschenes, genuscheltes Italienisch.
An unserem Nachbartisch machten ein paar 16jährige ihre ersten bösen Erfahrungen mit Alkohol. Ein besonders "beschwingter" Bua hielt es dann noch für eine gute Idee, mich mit Bierschaum anzuspucken, was er schon - seine Freundin weitaus weniger - lustig fand. Gut, es war nicht weiter schlimm, kein wahrer Grund, den Watschenbaum umfallen zu lassen. Ich kann aber eine gewisse Genugtuung nicht leugnen, als besagter Jüngling, beim Versuch, "heimlich" eine Zigarette am Tisch zu rauchen, direkt von der Security im wahrsten Sinne des Wortes am Ohrwaschl aus dem Schankraum gezerrt und mit einer Watschn rausgeschmissen wurde, als er meinte, sich dem Schrank von Security-Mann zur Wehr setzen zu müssen. Seinem Kumpel erging's beinahe genauso, als er meinte, sich einmischen zu müssen. Der hatte sich dann aber nach einer sehr direkten Ansage ("Host Du a Mami?") eines Besseren besonnen. Fraglich ist, ob er seinen Rausch nun an der frischen Luft oder auf dem Heimweg auspennt. Mich wurmt nur etwas, dass der Akku meines Galaxy S so gut wie leer war und ich das Geschehen nicht fotodokumentieren konnte.
Interessant fand ich auch, wie lebhaft so der eine oder andere Tisch schon gegen 14:30 Uhr meinte, zur der einen oder anderen Maß Festbier gehörten auch zwingend zwei bis drei Kräuterliköre. Bei einer Sache bin ich mir dahingehend sicher: Das Erbrechen gegen 19 Uhr fällt nach den Magenbittern sicher viel leichter. Über den Haarspitzenkatarrh morgenfrüh will ich besser gar nicht nachdenken.
Auf meinem Weg zurück zur bzw. über die Hackerbrücke fand ich noch zweierlei erstaunlich. Zum einen war das Polizeiaufgebot am S-Bahnhof Hackerbrücke verblüffend groß, ich würde von ca. 20 Beamten ausgehen, mal abgesehen von weiteren 10-12 Ordnern der DB-Sicherheit unmittelbar an den Bahnsteigen. Zu anderen fand ich's ziemlich cool, dass die Polizei über ihren Lautsprecherwagen aktuelle Wiesn- und Fußball-WM-Hits gespielt hat. Die Tonqualität war dabei überraschend gut, ebenso die Stimmung der Leute, die vorbeiliefen.
Quintessenz: Ich werde zu alt für den Sch3!§§ und/oder definiere Spaß einfach etwas anders.
Saturday, May 29. 2010
Ich kann ja verstehen, dass man mal 'nen schlechten Tag hat ... hatte ich auch schon. Sowas kann einen ganz schön runterziehen.
Aber wenn man unbedingt meint, nu isses dann doch genug, warum springt man nicht von 'ner Skulptur auf den Osterinseln oder in eine Papiermühle? In beiden Fällen stünde man am nächsten Tag in der Bild-Zeitung ... auf die eine oder andere Weise.
Aber nee, heute war mal wieder jemand besonders clever und meinte, sich unbedingt kurz hinter Pasing im Gleisraum würfeln lassen zu müssen. Und dafür hab ich echt kein Verständnis. Nur weil das eigene Leben vielleicht doch nicht so rund gelaufen ist wie man es sich gerne gewünscht hätte, muss man nicht einigen Tausend Leuten den Abend verderben ... und den Heimweg um 90+ Minuten verlängern. Ich finde, es gibt weitaus sozialverträglichere Methoden, aus dem Leben zu treten.
Also, liebe Suizidgefährdeten, redet bitte nochmal mit Euren Therapeuten und denkt darüber nach, ob Ihr sovielen Leuten so'nen Mist antun wollt. Die Polizei, Notärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und Lokführer werden es Euch ganz besonders danken, die Fahrgäste wahrscheinlich kaum weniger.
P. S.: Es hatte ein Gutes: Ich bin fast fertig mit Sir Terry Pratchetts "MORT" - A Discworld Novel.
Thursday, July 16. 2009
Heute haben wir's wohl besonders mit dem Glauben.
Zuerst stellen die Iren Gotteslästerung unter Strafe (aber nur bis zu 25.000 €, also Peanuts) [Bericht dazu z. B. bei SpOn]. Eine Wendung, die wohl für die meisten Menschen recht unerwartet kommt. Ich finde es schon extrem verwirrend, dass einerseits die Allierten um die USA - also mehr oder weniger der Großteil der "zivilisierten westlichen Welt" - gegen den Islamismus (Unwort für "Fundamentalistische, irregeleitete Muslime, die den Schuss nicht gehört haben") in der Welt vorgehen, im gleichen Atemzug die schöne grüne Insel aber einen doppelten Salto rückwärts ins Mittelalter auf die Sprungmatte legt. Und das passiert im säkularisierten Europa. Ziemlich erschreckend. Wohin geht wohl diese Reise?
Und dann sitze ich da ganz unschuldig schuldlos im Bus und ein (nach eigenen Aussagen) Frührentner, der (nach eigenen Aussagen) schon diverse Psychosen hinter sich gebracht hat, versucht, eine (nach eigenen Aussagen) 67jährige Rentnerin zum christlichen Glauben zu bekehren. Mir erschien es jedenfalls sehr befremdlich, als er fragte, ob sie eine Bibel daheim hätte und darin lesen würde und er meinte, seine Bibel gäbe ihm sehr viel, wir sollten froh sein, dass Jesus Christus für uns am Kreuz gestorben wäre und all unsere Sünden auf sich genommen hat.
Interessant fand ich dabei, dass die nicht bibellesende, ältere Dame, die sich von der institutionalisierten Kirche distanzierte, sämtliche Aussagen ihres missionarischen Nebensitzers sanft, aber bestimmt relativierte.
Nun, um Missverständnissen vorzugreifen, ich bin für den Schutz der Religionsfreiheit und jeder soll mit seinem Glauben glücklich werden, aber ich möchte auch in aller Ruhe religionsfrei sein können, ohne durch schwache, aber gut hörbare Indoktrinationsversuche im Bus von meiner wissenschaftlichen Lektüre abgelenkt zu werden.
Sunday, May 17. 2009
Sor, bin aus Esslingen zurück. Und das mit nur 40 min Verspätung. Nachdem nur die 1. Hälfte des ICE 515 mit 9 min Verspätung in Ulm Hbf. eingefahren war, ging's nicht viel besser weiter.
Irgendwo kurz vor Augsburg bremste der ICE erstmal zum kompletten Stillstand runter, mitten auf freier Strecke. Nach zweiminütigem Stillstand hat der Käpt'n des Zuges erstmal die Zugbegleiter durch den Zug gescheucht mit dem Hinweis, es wäre wohl irgendwo die Notbremse gezogen worden und sie sollten alle Schaltschränke und Displays checken. Wie das ja so gut wie immer ist, wird man natürlich nicht aufgeklärt, was es denn nun wirklich gewesen ist. Nach ca. 10 min Stillstand ging's dann weiter und es wurden Durchsagen zu Anschlusszügen durchgegeben. NOCH war keiner der Anschlüsse gefährdet.
Nachdem wir Augsburg mit etwas mehr als 15 min Verspätung hinter uns gelassen hatten, ging's genauso lebhaft weiter. Der Zug machte erneut auf freier Strecke eine Vollbremsung. Nach ein paar Minuten kündigte der Käpt'n dann einen "kompletten Neustart" des Zuges wegen einer Triebwagenstörung an und meinte, alles inkl. der Klimaanlage, GSM-Zellen etc. würden für einige Minuten abgeschaltet.
(Welches Betriebssystem läuft wohl auf so'nem ICE??)
root@ICE:~# /etc/init.d/triebwagen stop root@ICE:~# ps wwaux | grep triebwagen root 15856 0.0 0.0 7524 908 pts/1 S+ 17:30 0:00 grep triebwagen root@ICE:~# /etc/init.d/triebwagen start Starting triebwagen [ OK ]
Als auch das überstanden war, folgten erneut Infos zu den Anschlusszügen, die nun nicht mehr alle erreicht werden konnten, die der hörbar gestresste Zugführer durchsagte.
Nunja, um ETA+40min liefen wir dann in München-Pasing ein, wo's mit einer verspäteten S-Bahn dann heimwärts weiterging.
Interessant fand ich jedoch, dass entlang der ICE-Trasse ein nicht enden wollender Schwarm von Schmetterlingen von West nach Ost flog. Die gleiche Art von Schmetterlingen flog bis vor ein paar Minuten in der gleichen Richtung durch meine Straße an meinem Fenster vorbei. Auch jetzt noch flattert der eine oder andere Nachzügler vorbei.
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