Mittwoch, 2. September 2009
Ein Freund hat mir (und dem Rest der twitterworld) heute den Link zu einem Eintrag im Blog allesaussersport.de getwittert. Eine sehr interessante Zusammenfassung der Handlungsweise vieler Abmahnungs-Egel (entschuldige diesen Missbrauch Deines Namens, werter Hirudinea). Aufgrund der Abmahungstätigkeit wird sich nun nur noch schwerlich nachvollziehen lassen, welchen Fehltritt sich "Trainer" Frank Baade sich wirklich geleistet hat, aber was ich dem Blog so entnehmen kann, kann er nicht so außergewöhnlich schwerwiegend gewesen sein.
Eins weiß ich aber jetzt schon: Mein nächstes Trikot wird sicher nicht von JAKO sein, falls ich nicht vorher irgendetwas in den Medien mitbekomme, was das geschilderte Verhalten vollständig kompensiert.
Sonntag, 23. August 2009
Ich war dieses Wochenende mal wieder mit'm Rad unterwegs. Es war auch mal wieder allerhöchste Zeit. Habe gestern extra noch die aktuelle Openstreetmap-Karte auf mein Garmin hochgeladen und dachte, es wird mich schon vernünftig nach Neuburg a. d. Donau routen.
Nunja, angekommen wäre ich sicher irgendwann, aber meine letzte Fahrt dorthin war nur 78 km lang. Die erste errechnete Route sah recht gut aus und ich bin gestartet. Irgendwann meinte mein eTrex Vista HCx aber mal, die Route erneut zu berechnen und verlegte den Weg "ein wenig". Die resultierende Route war auf einmal 111 km lang sein. Mit diesem Gedanken konnte ich mich aber irgendwie gar nicht anfreunden. Die neue Route resultierte aus kleinen "Lücken" im Kartenmaterial, die der Routingalgorithmus natürlich zu umgehen versucht. Das legt den Schluss nahe, dass wir noch diverse Male Hand an die OSM-Karte legen müssen, damit sie "perfekt" routet.
Ich behalf mir dann, in dem ich mich etappenweise führen ließ und konnte die Gesamtstrecke auf 90,2 km (laut Garmin, GPSies.com spricht von 86,2 km) verkürzen konnte. Die ersten knapp 60 km habe ich im Regen zurückgelegt, obwohl auf Niederschlagsradar alles darauf hingewiesen hatte, dass ich eine Lücke zwischen den Regenwolken erwischen würde. Aber das Wetter ist halt nicht immer so kooperativ.
Kaum hatte der Regen aufgehört, hat mich ein ständiger Gegenwind für den Rest der Strecke "bei Laune" gehalten (Ihr dürft raten, welche Art von Laune das wohl war). Die letzten 4 km waren dann ein einziges Ringen mit meinem inneren Schweinehund, ob ich aufgeben und meinen Kollegen, zu dem ich unterwegs war, anrufen und um Hilfe bitten sollte. Die Batterien waren definitiv auf Reserve. Aber ich hab's dann doch noch bis zum Ziel geschafft. Ich soll aber recht blass um die Nase dreingeschaut haben, als ich im Garten auf meine Freunde getroffen bin. Das war glücklicherweise nur ein vorübergehender Zustand, der sich mit einigen Stücken Hefezopf mit einem Zentner Marmelade, einer großen O-Saft-Schorle und anschließend einer heißen Dusche wieder beheben ließ.
Nach dem vielen Regen gestern müsste ich eigentlich braun vor lauter Rost sein (vor allem, weil ich irgendwo auf der Strecke mein hinteres Schutzblech verloren hatte). Und wer denkt schon daran, einen Sunblocker mitzunehmen, wenn's es dauernd regnet? Den hätte ich heute auf der Rückfahrt aber gut brauchen können, denn ich hatte vom Start weg Sonnenschein ... und zu meinem Leidwesen wieder über 90% der Strecke Gegenwind. Besonders Gegenwind bei Steigungen über 8% können einen recht leicht frustrieren. Nach 40 km auf'm Rad tendieren übrigens Orte mit Namen wie "Berg im Gau", "Kleinberghofen" und "Großberghofen", ihren Charme zu verlieren. Entsprechend erleichtert war ich, als ich dann nach fünf Stunden (beim letzten Mal hatte ich nur vier Stunden gebraucht), einmal genommener Vorfahrt mit viel Adrenalin, 40 Brennnesseln und einem Beinahesturz endlich total ausgepumpt und von der Sonne geröstet daheim ankam. Ich freue mich schon auf meinen morgigen Muskelkater, vom Sonnenbrand mal ganz zu schweigen.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Ich komme gerade heim, nachdem ich heute Abend in meinem Firmen-Team "Turboturbine Traktor Financial" am Firmenlauf B2RUN München 2009 teilgenommen habe. Ich hab's tatsächlich geschafft, als zweiter meines Teams durch's Ziel zu gehen.
Während wir noch bei brüllender Hitze von ca. 35°C am Olympia-Stadion ankamen, zogen in der Zeit, in der sich die Läufer in den Startblöcken aufstellten, dickste Wolken auf und einige ausgereifte Gewitterschauer zogen über uns her. Dank des tollen Dachs des Stadions wurden nicht alle völlig nass, aber von den 30.000 Startern passten leider nicht alle unter die Dächer. Als ich 9:12min nach dem Startschuss die Startlinie überschritt, war ich bis auf die Haut durchnässt. Aber so wurde einem zumindest nicht so schnell zu heiß.
Für die von B2RUN angegebene Strecke von 6.750m habe ich laut der Teamauswertung M/F von BibChip 37:39,4min gebraucht. Nur mein Kollege Richard war mit 35:09,0min schneller. Ich muss aber sagen, ich war froh, endlich angekommen zu sein. Dabei war ich 21sec schneller, als ich für die Strecke von 6500m einkalkuliert hatte.
Ein paar Fotos gibt's zu dem Event auch schon, die sind aber leider nicht besonders gut und unterliegen einem Copyright.
Ich bin mal gespannt, wie/ob ich morgen aus dem Bett komme.
Dienstag, 26. Mai 2009
Ich habe heute die nächste Trainingsetappe für die Vorbereitung zum B2RUN in München hinter mich gebracht, nachdem ich mich an der gleichen Strecke schon am Sonntag versucht hatte. Aber da war nach ca. 3,5 km und netten 11 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit die Batterien alle und ich bin umgekehrt. Ich denke, es war einfach zu warm und zu schwül und ich bin mit zu hohem Tempo eingestiegen.
Heute lief's bei weitem besser. Die Statistik: 10,36 km in 1h4min40sec, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,61 km/h (2,67 m/s) oder auch 6min14,52s pro 1000 m. 
Ich kann mich erinnern, gaaaanz früher mal die 1000m in unter 3min20sec gelaufen zu sein. Aber ich war nie wirklich ein Läufer. Aber das war auch schon sehr lange vor der Jahrtausendwende.
Freitag, 8. Mai 2009
Nachdem ich's gestern partout nicht geschafft habe, mich frühzeitig aus der Umklammerung meiner Bettdecke zu entwinden, habe ich heute früh meinen inneren Schweinehund ausmaneuvriert und niedergestreckt und habe mich mal wieder auf die Strecke begeben. Resultat des Tages: 6,61 km in 37m50s, Durchschnittsgeschwindigkeit 10,48 km/h (2,91 m/s) 
Sonntag, 26. April 2009
Puh, bin heute mal wieder in die Laufschuhe gestiegen. Heute ohne Pacemaker. Aber heute ging's nicht so leicht von der Hand wie kürzlich. Aber zumindest kann ich mich nicht mehr über den Muskelkater des letzten Laufs beklagen. Den habe ich heute definitiv rausgejoggt. Statistik: 6,48 km in 38m53s (9,999 km/h)  Da sieht man mal, welchen Einfluss Schlaf, Ernährung und Pacemaker haben. Mal schauen, wie's beim nächsten Lauf aussieht.
Mittwoch, 22. April 2009
Isch bin der Forrest Tigga!  Da ich wahnsinnig genug war bin, mich für den B2RUN-Firmenlauf in München anzumelden, der am 23. Juli 2009 stattfinden wird, habe ich heute mit dem Trainingslager angefangen, nachdem ich mich vorgestern mit entsprechendem Outfit ausgestattet habe. Resultat des Tages: 6,43 km in 35 min (3 kurze Gehpausen hab ich schon gebraucht), das ergibt 'ne Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,04 km/h oder 5:26min/km. Für den Einstieg bin ich ganz zufrieden. Ich hatte aber auch einen guten Pacemaker bei mir (Merci, Marcus ). Auf der Zielgeraden hab ich mich dann aber doch schon sehr auf die Dusche gefreut.
Mittwoch, 19. November 2008
Ich kann's eigentlich noch gar nicht glauben. Aber irgendwie spür ich's schon. Ich bin zum ersten Mal, seit ich denken kann, in einem Verein. Gestern früh bin ich Mitglied beim SV Esting geworden und gestern Abend hatte ich mein erstes Training (Probetraining) ... und heute Morgen tat ich mich direkt recht schwer, meinen Kadaver aus dem Bett zu hebeln.
Aber es hat einen Heidenspaß gemacht (was mir als Jünger des unsichtbaren, rosafarbenen Einhorns und des fliegenden Spaghettimonsters ja gerade recht kommt) und man geht echt ausgeglichener nach Hause. Morgen früh hab ich mein zweites Training und danach bin ich sicher reif für Essen auf Rädern.  Achja, ab wieviel % Muskelkater hat man eigentlich Anspruch auf einen Zivi?
Sonntag, 31. August 2008
Ich war gestern in Neuburg a. d. Donau eingeladen. $kollege und dessen Freundin feierten gemeinsam Geburtstag. Da hab ich mir die folgenden Gedanken gemacht: - Dies ist Dein letztes Urlaubswochenende.
- Es ist Kaiserwetter (kein Wölkchen am Himmel, aber durchgehend Gegenwind ... aber das wusste ich vorher noch nicht)
- Mit dem ICE nach Neuburg von München-Pasing (inkl. Anfahrt dorthin mit der S-Bahn und Ticket kaufen) brauche ich 2,5 Stunden (einfache Strecke) dorthin.
- Die Hin- und Rückfahrt kostet 45 €.
Ergo: Warum mit'ner Bahn fahren, die sich wahrscheinlich eh noch verspätet?
"Radl-Wochenende" vollständig lesen
Freitag, 22. August 2008
Mich hat's heute wieder auf's Rad getrieben, wollte eine Freundin im ca. 35 km entfernten Kranzberg besuchen (was ich auch tat). Da ich wie verabredet am Vormittag ankommen wollte, dachte ich mir, ich steh zeitig auf. Da kommt Murphy's Law erstmalig (?) zum Einsatz. Mein Microsoft Windows Mobile 5.0 betriebenes Handy, dass mir heute als einziger Wecker dienen sollte, war in der Nacht abgestürzt (das macht es manchmal, ich glaube, es reagiert allergisch auf das Ladegerät).
Nun, was soll man machen ... schnell geduscht, Klamotten gepackt, Radltrikot übergestülpt und ab durch die Mitte.
Danach lief auch alles soweit glatt ... Aber Murphy fällt zu "glatt" natürlich immer was ein. Kurz vor bzw. eher in der vielleicht 60sten - diesmal irgendwie glatten - Kurve der Hinfahrt meinte Murphy, er müsse die in ca. 78 kg (+ Rad + Rucksack) steckende, mit ca. 24 km/h nahezu tangential zur Erdkrümmung gerichtete Translationsenergie in präzise tangential zur Erdkrümmung gerichtete Abrasionsenergie umwandeln ... bei entsprechend stark abnehmender Geschwindigkeit ... sogar bis zum - nur sehr kurzzeitigen - Stillliegen. Wer mir bis hierher folgen konnte, kann mit dem Wort ... mit der Lautäußerung AUA! etwas anfangen.
"Ist Murphy's Law berechenbarer als wir denken?" vollständig lesen
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