Artikel mit Tag gesundheit
Donnerstag, 8. Juli 2010
Es ist schon kurios, wie manche Leute das Ergebnis des Volksentscheids in Bayern zum Nichtraucherschutz auslegen.
So liest man bei frank.geekheim.de:
"In einer Gesellschaft, in der ungesundes Verhalten des Einzelnen nicht mehr geduldet werden kann, weil er ja das Kollektiv der Zahlungspflichtigen schädigt, sind die Plompomplomschen Illusionen einer rundum besseren Gesellschaft durch ubiquitäre Datenverfügbarkeit endgültig geplatzt.
Objektivierung und Effizienzwahn bei der Durchsetzung von Kleinstadtmoralvorstellungen sind nunmal die natürlichen Feinde von Freiheit und Glück."
Werter Frank, es geht bei diesem Entscheid nicht um den Schutz des Rauchers vor sich selbst, sondern um den Schutz des Nichtrauchers vor dem Rauch des Rauchers. Ich bin mir zudem nicht mal sicher, ob ein Raucher das "Kollektiv der Zahlungspflichtigen" weitaus mehr schädigt als ein Nichtraucher, ist dessen Lebenserwartung doch statistisch gesehen kürzer, auch wenn sein Ableben u. U. etwas teurer kommt als das eines Nichtrauchers.
Und wenn wir schon über Freiheit sprechen: Die Freiheit eines einzelnen beginnt endet dort, wo die des anderen beginnt. Und der Nichtraucher wie der Raucher hat das Recht auf körperliche Unversehrheit (GG Art. 2 Absatz 2). Ich denke, ein Nichtraucher gesteht einem Raucher dieses Recht eher zu als anders herum. Wenn der Raucher sich selbst schädigen will, steht ihm das natürlich frei, solang er dabei keinen Nichtraucher schädigt.
Dienstag, 13. April 2010
Als ich heute nach der Arbeit an der Bushaltestelle stand, fielen mir zwei ... nennen wir sie 'Herren' auf, die im Wartehäuschen saßen und sich unterhielten. Auffällig war aber weniger die Tatsache, dass sie dort saßen, sondern eher deren Ausdünstungen, die ich leider auch in ca. 8 m Entfernung gegen den Wind wahrnehmen konnte.
Ich dachte mir: "Es ist ja nicht der Gestank, ... es ist das Brennen in den Augen!"
Da fragt man sich aber auch, was muss man essen (oder wahrscheinlich eher trinken) und wie lange darf man sich nicht waschen, um solch ein Aroma zu verbreiten? Und das mitten in München!
Sie stiegen dann auch noch in den gleichen Bus ein. Ich habe selten soviele grünlich-blaue Gesichter in einem Bus gesehen. Bei denen, die aussteigen durften, konnte man förmlich hören, wie sie außerhalb des Busses durchschnauften. Und als die beiden Hygieneignoranten endlich ausstiegen, war stummer Applaus zu vernehmen.
Bei Busmitreisenden mit solchen Emissionen spielt man in der Tat doch wieder mit dem Gedanken, auf irgendwelche vermeidbaren CO2-Emissionen zu pfeifen und sich wieder ein Auto zu kaufen. Solche Leute sind sicher maßgeblich schuldig am "global warming"!
Freitag, 18. Dezember 2009
Nicole, Susanne und Max haben in Anbetracht des schleppenden Fortschritts - wenn man es denn so nennen darf - beim 15. Weltklimagipfel in Kopenhagen das Projekt "Flopenhagen" ins Leben gerufen.
Susanne sagt zur Zielsetzung des Projekts:
"Seit heute Morgen ist die Seite http://flopenhagen.org am Start. Zum Hintergrund: So wie es momentan aussieht, wird die COP15 in Kopenhagen nicht die Ergebnisse erzielen, die sich viele Menschen erhofft haben, also flopen. Damit Kopenhagen aber nicht wirklich zu Flopenhagen wird, wollen wir einen kleinen Denkanstoß geben, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und soll. Und das ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Regierungen allein die Verantwortung zuzuschieben. Wenn Du also der Meinung bist, dass es eine gute Idee ist, die Leute noch mal ein bißchen drauf hinzustubsen, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, bitte ich dich, diese Mail an alle deine Freunde/Bekannte/Kollegen etc. weiterzuleiten und sich aktiv zu beteiligen."
Also, Ihr Lieben, wie heißt es so schön in Neusprech: "Spread the word!"
Montag, 28. September 2009
Bin gerade auf eine eher ungewöhnliche Virenwarnung gestoßen. Ziemlich beängstigend. Ich glaube, ich bin infiziert.
Sonntag, 23. August 2009
Ich war dieses Wochenende mal wieder mit'm Rad unterwegs. Es war auch mal wieder allerhöchste Zeit. Habe gestern extra noch die aktuelle Openstreetmap-Karte auf mein Garmin hochgeladen und dachte, es wird mich schon vernünftig nach Neuburg a. d. Donau routen.
Nunja, angekommen wäre ich sicher irgendwann, aber meine letzte Fahrt dorthin war nur 78 km lang. Die erste errechnete Route sah recht gut aus und ich bin gestartet. Irgendwann meinte mein eTrex Vista HCx aber mal, die Route erneut zu berechnen und verlegte den Weg "ein wenig". Die resultierende Route war auf einmal 111 km lang sein. Mit diesem Gedanken konnte ich mich aber irgendwie gar nicht anfreunden. Die neue Route resultierte aus kleinen "Lücken" im Kartenmaterial, die der Routingalgorithmus natürlich zu umgehen versucht. Das legt den Schluss nahe, dass wir noch diverse Male Hand an die OSM-Karte legen müssen, damit sie "perfekt" routet.
Ich behalf mir dann, in dem ich mich etappenweise führen ließ und konnte die Gesamtstrecke auf 90,2 km (laut Garmin, GPSies.com spricht von 86,2 km) verkürzen konnte. Die ersten knapp 60 km habe ich im Regen zurückgelegt, obwohl auf Niederschlagsradar alles darauf hingewiesen hatte, dass ich eine Lücke zwischen den Regenwolken erwischen würde. Aber das Wetter ist halt nicht immer so kooperativ.
Kaum hatte der Regen aufgehört, hat mich ein ständiger Gegenwind für den Rest der Strecke "bei Laune" gehalten (Ihr dürft raten, welche Art von Laune das wohl war). Die letzten 4 km waren dann ein einziges Ringen mit meinem inneren Schweinehund, ob ich aufgeben und meinen Kollegen, zu dem ich unterwegs war, anrufen und um Hilfe bitten sollte. Die Batterien waren definitiv auf Reserve. Aber ich hab's dann doch noch bis zum Ziel geschafft. Ich soll aber recht blass um die Nase dreingeschaut haben, als ich im Garten auf meine Freunde getroffen bin. Das war glücklicherweise nur ein vorübergehender Zustand, der sich mit einigen Stücken Hefezopf mit einem Zentner Marmelade, einer großen O-Saft-Schorle und anschließend einer heißen Dusche wieder beheben ließ.
Nach dem vielen Regen gestern müsste ich eigentlich braun vor lauter Rost sein (vor allem, weil ich irgendwo auf der Strecke mein hinteres Schutzblech verloren hatte). Und wer denkt schon daran, einen Sunblocker mitzunehmen, wenn's es dauernd regnet? Den hätte ich heute auf der Rückfahrt aber gut brauchen können, denn ich hatte vom Start weg Sonnenschein ... und zu meinem Leidwesen wieder über 90% der Strecke Gegenwind. Besonders Gegenwind bei Steigungen über 8% können einen recht leicht frustrieren. Nach 40 km auf'm Rad tendieren übrigens Orte mit Namen wie "Berg im Gau", "Kleinberghofen" und "Großberghofen", ihren Charme zu verlieren. Entsprechend erleichtert war ich, als ich dann nach fünf Stunden (beim letzten Mal hatte ich nur vier Stunden gebraucht), einmal genommener Vorfahrt mit viel Adrenalin, 40 Brennnesseln und einem Beinahesturz endlich total ausgepumpt und von der Sonne geröstet daheim ankam. Ich freue mich schon auf meinen morgigen Muskelkater, vom Sonnenbrand mal ganz zu schweigen.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Ich komme gerade heim, nachdem ich heute Abend in meinem Firmen-Team "Turboturbine Traktor Financial" am Firmenlauf B2RUN München 2009 teilgenommen habe. Ich hab's tatsächlich geschafft, als zweiter meines Teams durch's Ziel zu gehen.
Während wir noch bei brüllender Hitze von ca. 35°C am Olympia-Stadion ankamen, zogen in der Zeit, in der sich die Läufer in den Startblöcken aufstellten, dickste Wolken auf und einige ausgereifte Gewitterschauer zogen über uns her. Dank des tollen Dachs des Stadions wurden nicht alle völlig nass, aber von den 30.000 Startern passten leider nicht alle unter die Dächer. Als ich 9:12min nach dem Startschuss die Startlinie überschritt, war ich bis auf die Haut durchnässt. Aber so wurde einem zumindest nicht so schnell zu heiß.
Für die von B2RUN angegebene Strecke von 6.750m habe ich laut der Teamauswertung M/F von BibChip 37:39,4min gebraucht. Nur mein Kollege Richard war mit 35:09,0min schneller. Ich muss aber sagen, ich war froh, endlich angekommen zu sein. Dabei war ich 21sec schneller, als ich für die Strecke von 6500m einkalkuliert hatte.
Ein paar Fotos gibt's zu dem Event auch schon, die sind aber leider nicht besonders gut und unterliegen einem Copyright.
Ich bin mal gespannt, wie/ob ich morgen aus dem Bett komme.
Dienstag, 26. Mai 2009
Ich habe heute die nächste Trainingsetappe für die Vorbereitung zum B2RUN in München hinter mich gebracht, nachdem ich mich an der gleichen Strecke schon am Sonntag versucht hatte. Aber da war nach ca. 3,5 km und netten 11 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit die Batterien alle und ich bin umgekehrt. Ich denke, es war einfach zu warm und zu schwül und ich bin mit zu hohem Tempo eingestiegen.
Heute lief's bei weitem besser. Die Statistik: 10,36 km in 1h4min40sec, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,61 km/h (2,67 m/s) oder auch 6min14,52s pro 1000 m. 
Ich kann mich erinnern, gaaaanz früher mal die 1000m in unter 3min20sec gelaufen zu sein. Aber ich war nie wirklich ein Läufer. Aber das war auch schon sehr lange vor der Jahrtausendwende.
Dienstag, 19. Mai 2009
Ich habe heute mal wieder eine Runde "um den Block" gedreht und dabei gemerkt, dass die Lauferei bei höheren Außentemperaturen auch zu höheren Innentemperaturen führt. Heute habe ich auch wieder meine Strecke variiert, dieses Mal aber nicht aus Versehen, sondern mit Bedacht.
Hier also die Statistik: 10,06 km in 1h03m2s, Durchschnittsgeschwindigkeit: 9,58 km/h (2,66 m/s) 
Dienstag, 12. Mai 2009
Komme gerade vom Joggen heim (keine Sorge, bin schon frisch geduscht!). Heute wollte ich meine Strecke mal etwas variieren und bin von meiner geplanten Route abgewichen und einfach noch ein Stückchen die Amper entlanggelaufen. Dann fiel mir ein, dass ich ja zum Joggen losgezogen bin und nicht zum Schwimmen. Da blieb mir also nicht viel übrig, als bis zur nächsten Brücke weiterzulaufen. Abkürzen ging einfach nicht mehr ohne nasse Füße bis zum Hals (die Amper ist an einigen Stellen doch ausreichend tief).
Lange Rede, kurzer Sinn, hier wie gehabt die Statistik: 9,17km in 56m1s, Durchschnittsgeschwindigkeit: 9,82 km/h (2,73 m/s) 
So ist die Tour doch'n stückweit länger ausgefallen. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich habe zwei Paare von Kanadagänsen (eins mit einem Küken, das andere sogar mit drei Küken) gesehen, an letzterem musste ich aber sehr langsam vorbeigehen, um sie nicht zu sehr aufzuregen. Die blieben nämlich mehr oder weniger auf dem Weg stehen und fauchten etwas, als ich ca. 1,5m an ihnen vorbeiging. Die Küken waren putzige Flaumkugeln, graugelb gescheckt und schon ungefähr so groß wie Hühner. Außerdem hab ich ein Reh bei meinem kleinen, eher ungewollten Abstecher in die Pampa auf einer Lichtung erschreckt und es ist in Riesensätzen davongesprungen. Ich war recht verblüfft, denn es ist auf einmal losgeflitzt, als ich vielleicht von fünf Meter von ihm entfernt war. Eigentlich ärgerlich, dass man beim Joggen keine Fotoausrüstung dabei hat. ... Naja, vielleicht beim nächsten Mal.
Freitag, 8. Mai 2009
Nachdem ich's gestern partout nicht geschafft habe, mich frühzeitig aus der Umklammerung meiner Bettdecke zu entwinden, habe ich heute früh meinen inneren Schweinehund ausmaneuvriert und niedergestreckt und habe mich mal wieder auf die Strecke begeben. Resultat des Tages: 6,61 km in 37m50s, Durchschnittsgeschwindigkeit 10,48 km/h (2,91 m/s) 
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