Freitag, 9. Juli 2010
Kürzlich erschien in der in der Schweiz erscheinenden WOZ Die Wochenzeitung ein Bericht von Bettina Dyttrich zu "Patenten auf Pflanzen". Wenn man den liest, muss man wirklich aufpassen, dass einem nicht die Hutschnur platzt, der Geduldsfaden reißt und es dem Fass nicht die Krone ins Gesicht haut.
Es geht darum, dass Agrar-Magnaten verschärft darauf aus sind, jetzt auch Lebewesen patentieren lassen wollen, zu deren Entstehung keine labor-gentechnischen Mittel eingesetzt wurden.
«Eine Sorte kann nicht patentiert werden, mehrere Sorten aber schon. Es reicht, zu schreiben, eine Zuchtlinie lasse sich mit verschiedenen anderen Zuchtlinien kreuzen, dann ist das Verfahren patentierbar.» [..] «Die britische Firma Plant Bioscience hat ein Patent auf ein Verfahren angemeldet, Broccoli so zu züchten, dass sie mehr natürliche krebshemmende Glukosinolate enthalten. Mit dem Verfahren zusammen würden auch alle Pflanzen patentiert.»
Nun, wenn das so ist, lasse ich mir einfach einige Menschengruppen mit irgendwelchen skurilen Eigenschaften wie "geringer Bartwuchs" oder "große Brüste" nebst "Zuchtverfahren" patentieren. Wer sich dann ohne Lizenz fortzupflanzen wagt, wird sich mit meinen Anwälten auseinandersetzen müssen. Liebe Leute, kauft schon mal Aktien von Verhütungsmittel-Herstellern, denn sobald meine Patente durch sind, wird es ruhiger in den Kreißsälen! Fundamentale Anhänger diverser Religionsgemeinschaften müssen sich dann aber wohl kaum umstellen, denn Geschlechtsverkehr dient ja bekanntlich ausschließlich der Fortpflanzung. Da bleibt jetzt also auch mehr Zeit für die Sammlung von Porzellanpuppen.
Donnerstag, 17. Juni 2010
yalla hat'nen verrückten Artikel gefunden und darüber gebloggt. Wenn man das liest, wird man erneut darin bestärkt, an der Menschheit zu zweifeln.
In wenigen Worten: Einige überlebende Bürger der Stadt L'Aquila, dass in 2009 von einem sehr schweren Erdbeben dem Erdbogen (sag das doch gleich, Kai) Erdboden gleich gemacht worden ist, werfen sieben Wissenschaftlern des italienischen Zivilschutzes vor, sie nicht rechtzeitig vor dem Erdbeben gewarnt zu haben.
So traurig das Schicksal von L'Aquila auch sein mag, bleibt mir diese Klage unverständlich. Ich mag ja nicht auf dem aktuellsten seismologischen Wissenstand sein, aber soweit ich im Bilde bin, gibt es noch immer keine Methode, Erdbeben auch nur annähernd vorauszusagen. Die Seismologie beschränkt sich weiterhin auf die Analyse von vergangenen, aufgezeichneten Erdbeben und versucht, daraus Methoden für die Voraussage von Erdbeben zu erarbeiten.
Zu besagter Klage fallen mir direkt einige kaum weniger verrückte Vergleich ein:
- Man verklage Niels Bohr und Albert Einstein, weil sie die Bevölkerung von Hiroshima und Nagasaki nicht über den bevorstehenden Nuklearschlag informierten.
- Man verklage Sir Isaac Newton, denn der hat ja bekanntlich die Gravitation "erfunden", ohne die die Atombomben gar nicht auf Hiroshima und Nagasaki hätten herabFALLEN können.
- Man verklage die führenden Statistikprofessoren, weil die mir auch in der letzten Woche mal wieder nicht die Lottozahlen der Samstagsziehung vorausgesagt haben. Ich glaube, sowas nennt man dann Nutzentgang.
- Und dann war da noch Edmond Halley, den man für die Ausrottung der Dinosaurier verantwortlich machen könnte
Freitag, 18. Dezember 2009
Nicole, Susanne und Max haben in Anbetracht des schleppenden Fortschritts - wenn man es denn so nennen darf - beim 15. Weltklimagipfel in Kopenhagen das Projekt "Flopenhagen" ins Leben gerufen.
Susanne sagt zur Zielsetzung des Projekts:
"Seit heute Morgen ist die Seite http://flopenhagen.org am Start. Zum Hintergrund: So wie es momentan aussieht, wird die COP15 in Kopenhagen nicht die Ergebnisse erzielen, die sich viele Menschen erhofft haben, also flopen. Damit Kopenhagen aber nicht wirklich zu Flopenhagen wird, wollen wir einen kleinen Denkanstoß geben, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und soll. Und das ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Regierungen allein die Verantwortung zuzuschieben. Wenn Du also der Meinung bist, dass es eine gute Idee ist, die Leute noch mal ein bißchen drauf hinzustubsen, dass doch jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, bitte ich dich, diese Mail an alle deine Freunde/Bekannte/Kollegen etc. weiterzuleiten und sich aktiv zu beteiligen."
Also, Ihr Lieben, wie heißt es so schön in Neusprech: "Spread the word!"
Mittwoch, 8. Juli 2009
Dear Terry Pratchett, Ian Stewart, & Jack Cohen,
I'm reading your "The Science of Discworld" again. Looking out of the window I am redolent of Chapter TWENTY-THREE "No Possibility of Life".
" 'Can we make weather, then?' said the Dean.
'I think Hex can let us do that', said Ponder. 'Weather is only pushing stuff around.'
'So we can aim lightning at anyone we don't like?' "
Sir Terry, have your Wizards been meddling with the weather again?
Mittwoch, 10. Juni 2009
Die guten Absichten der US-Regierung in Ehren, aber die neu verabschiedete Abwrackprämie in den USA ist wirklich ein absoluter Witz.
"Voraussetzung für den 3500-Dollar-Gutschein ist, dass das neue Fahrzeug
mit einer Gallone (3,8 Litern) Sprit vier Meilen (6,4 Kilometer) weiter
fährt als das alte. Kommt das neue Auto mit einer Gallone mehr als 10
Meilen weiter, soll der Käufer 4500 US-Dollar vom Staat dazu bekommen."
"Glugg glugg glugg" vollständig lesen
Sonntag, 17. Mai 2009
Sor, bin aus Esslingen zurück. Und das mit nur 40 min Verspätung. Nachdem nur die 1. Hälfte des ICE 515 mit 9 min Verspätung in Ulm Hbf. eingefahren war, ging's nicht viel besser weiter.
Irgendwo kurz vor Augsburg bremste der ICE erstmal zum kompletten Stillstand runter, mitten auf freier Strecke. Nach zweiminütigem Stillstand hat der Käpt'n des Zuges erstmal die Zugbegleiter durch den Zug gescheucht mit dem Hinweis, es wäre wohl irgendwo die Notbremse gezogen worden und sie sollten alle Schaltschränke und Displays checken. Wie das ja so gut wie immer ist, wird man natürlich nicht aufgeklärt, was es denn nun wirklich gewesen ist. Nach ca. 10 min Stillstand ging's dann weiter und es wurden Durchsagen zu Anschlusszügen durchgegeben. NOCH war keiner der Anschlüsse gefährdet.
Nachdem wir Augsburg mit etwas mehr als 15 min Verspätung hinter uns gelassen hatten, ging's genauso lebhaft weiter. Der Zug machte erneut auf freier Strecke eine Vollbremsung. Nach ein paar Minuten kündigte der Käpt'n dann einen "kompletten Neustart" des Zuges wegen einer Triebwagenstörung an und meinte, alles inkl. der Klimaanlage, GSM-Zellen etc. würden für einige Minuten abgeschaltet.
(Welches Betriebssystem läuft wohl auf so'nem ICE??)
root@ICE:~# /etc/init.d/triebwagen stop root@ICE:~# ps wwaux | grep triebwagen root 15856 0.0 0.0 7524 908 pts/1 S+ 17:30 0:00 grep triebwagen root@ICE:~# /etc/init.d/triebwagen start Starting triebwagen [ OK ]
Als auch das überstanden war, folgten erneut Infos zu den Anschlusszügen, die nun nicht mehr alle erreicht werden konnten, die der hörbar gestresste Zugführer durchsagte.
Nunja, um ETA+40min liefen wir dann in München-Pasing ein, wo's mit einer verspäteten S-Bahn dann heimwärts weiterging.
Interessant fand ich jedoch, dass entlang der ICE-Trasse ein nicht enden wollender Schwarm von Schmetterlingen von West nach Ost flog. Die gleiche Art von Schmetterlingen flog bis vor ein paar Minuten in der gleichen Richtung durch meine Straße an meinem Fenster vorbei. Auch jetzt noch flattert der eine oder andere Nachzügler vorbei.
Dienstag, 12. Mai 2009
Komme gerade vom Joggen heim (keine Sorge, bin schon frisch geduscht!). Heute wollte ich meine Strecke mal etwas variieren und bin von meiner geplanten Route abgewichen und einfach noch ein Stückchen die Amper entlanggelaufen. Dann fiel mir ein, dass ich ja zum Joggen losgezogen bin und nicht zum Schwimmen. Da blieb mir also nicht viel übrig, als bis zur nächsten Brücke weiterzulaufen. Abkürzen ging einfach nicht mehr ohne nasse Füße bis zum Hals (die Amper ist an einigen Stellen doch ausreichend tief).
Lange Rede, kurzer Sinn, hier wie gehabt die Statistik: 9,17km in 56m1s, Durchschnittsgeschwindigkeit: 9,82 km/h (2,73 m/s) 
So ist die Tour doch'n stückweit länger ausgefallen. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich habe zwei Paare von Kanadagänsen (eins mit einem Küken, das andere sogar mit drei Küken) gesehen, an letzterem musste ich aber sehr langsam vorbeigehen, um sie nicht zu sehr aufzuregen. Die blieben nämlich mehr oder weniger auf dem Weg stehen und fauchten etwas, als ich ca. 1,5m an ihnen vorbeiging. Die Küken waren putzige Flaumkugeln, graugelb gescheckt und schon ungefähr so groß wie Hühner. Außerdem hab ich ein Reh bei meinem kleinen, eher ungewollten Abstecher in die Pampa auf einer Lichtung erschreckt und es ist in Riesensätzen davongesprungen. Ich war recht verblüfft, denn es ist auf einmal losgeflitzt, als ich vielleicht von fünf Meter von ihm entfernt war. Eigentlich ärgerlich, dass man beim Joggen keine Fotoausrüstung dabei hat. ... Naja, vielleicht beim nächsten Mal.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Der Isotopp brachte mich darauf, das Quiz Which religion is the right one for you? (new version) mal zu testen. Und so schaut's aus.
Mittwoch, 22. April 2009
Isch bin der Forrest Tigga!  Da ich wahnsinnig genug war bin, mich für den B2RUN-Firmenlauf in München anzumelden, der am 23. Juli 2009 stattfinden wird, habe ich heute mit dem Trainingslager angefangen, nachdem ich mich vorgestern mit entsprechendem Outfit ausgestattet habe. Resultat des Tages: 6,43 km in 35 min (3 kurze Gehpausen hab ich schon gebraucht), das ergibt 'ne Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,04 km/h oder 5:26min/km. Für den Einstieg bin ich ganz zufrieden. Ich hatte aber auch einen guten Pacemaker bei mir (Merci, Marcus ). Auf der Zielgeraden hab ich mich dann aber doch schon sehr auf die Dusche gefreut.
Donnerstag, 2. April 2009
Har har har! Ich hab sie erwischt! Die erste Stechmücke des Jahres! BEVOR sie mich ausgesaugt wie eine Rosine zurücklassen konnte!
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